Arthur hat den Krebs besiegt

Tiefe Augenringe haben sich in das Gesicht von Arthur (7) gegraben. Ein müdes Lächeln huscht über sein Gesicht. Die Finger seinen rechten Hand strecken sich zum „Victory-Zeichen“ – Sieg! Sieg über den Krebs. Sieg im Wettlauf gegen die Zeit. Sieg des Lebens!

Vor zwei Jahren suchte der heimtückische Blutkrebs den kleinen Jungen aus der Ukraine heim. Seine Mutter Anna (28) stellte fest, dass ihr Sohn tagelang immer ganz blass war. Hinzu kamen heftige Fieberschübe, deren Ursache sich nicht erklären ließ.

Sie suchte ein Arzt auf, der den Jungen sofort zu genaueren Untersuchungen ins Krankenhaus überwies. Bluttests brachten die erschreckende Diagnose: Leukämie!

Seitdem glich das Leben von Arthur einem Albtraum. Immer wieder musste er für mehrere Monate sein Kinderzimmer gegen das Krankenzimmer in der Klinik tauschen – getrennt von seinen Freunden, mit denen er immer so gerne spielte, getrennt von seinen Eltern Anna und Sergej (35), die in den Nächten nicht bei ihm sein konnten, um ihn zu trösten, wenn die Angst kam.

Zunächst hatten die Ärzte versucht, mit einer Chemotherapie den Feind in Arthurs Blut zu bekämpfen – ohne Erfolg. Hinzu kamen schwere Komplikationen durch Medikamente, die offenbar falsch dosiert waren und innere Blutungen auslösten. Mehrfach musste der Junge notoperiert werden, lag monatelang auf der Intensivstation weil Blutgerinnungsstörungen den Heilungsprozess zusätzlich erschwerten.

Die Ärzte schafften es zwar, Arthurs Zustand zu stabilisieren, insgesamt jedoch war sein kleiner Körper durch den sich rasant ausbreitenden Blutkrebs und die vielen Komplikationen so geschwächt, dass die Mediziner keine weiteren Behandlungsmöglichkeiten für den Jungen sahen.

Anna und Sergej wandten sich deshalb an das Universitätsklinikum Bonn – in der Hoffnung, dass die Spezialisten hier ihren geliebten Sohn retten können. Die Kosten für die Behandlung nach modernsten Standards konnten die Eltern – so bitter es auch klingt – nicht aufbringen.

„Ein Herz für Kinder“ sagte sofort Unterstützung zu, sodass Arthur mit einer Chemotherapie erfolgreich behandelt werden konnte. Sein größter Traum, wieder ganz gesund zu werden, ist so doch noch wahr geworden.

„Ein Herz für Kinder“

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