Artjom leidet an der Glasknochenkrankheit

Oksana (36) und Vitalij (40) hatten sich schon so lange ein Kind gewünscht. Nach drei Fehlgeburten endlich ging der sehnlichste Wunsch des Ehepaars aus Lettland in Erfüllung: Am 1. August wurde der kleine Artjom geboren. Doch das Glück währte nicht lange…

Bei Routineuntersuchungen stellten die Ärzte fest, dass der Junge unter der seltenen Erbkrankrankheit Osteogenesis Imperfecta – auch Glasknochenkrankheit genannt – leidet.

Eine schreckliche Diagnose, denn Artjoms Knochen können so leicht brechen wie Glas. Insbesondere für Babys ist die Gefahr groß, denn auch die Schädelknochen sind besonders weich. Die kleinste Erschütterung kann zu schwerwiegenden Verletzungen und Hirnblutungen mit Todesfolge führen. Hinzu kommen bei Artjom diverse Schädigungen im Bauchraum.

In Lettland gibt es für den kleinen Jungen keine Hilfe. Die Ärzte sind aufgrund mangelnder Erfahrung und fehlender moderner medizinischer Ausrüstung nicht in der Lage eine genaue Diagnostik durchzuführen.

Deshalb soll er am Helios Klinikum Berlin-Buch bei Prof. Dr. Schweigerer genauer untersucht werden. Mit Hilfe von diversen Tests (Bluttest, Radiologische Untersuchung) soll eine umfassende Diagnose gestellt und ein möglicher Behandlungsplan entwickelt werden.

Da die Eltern nicht für die Untersuchungskosten aufkommen können, hilft „Ein Herz für Kinder“, um dem kleinen Artjom so die Chance zu schenken, mit einer gezielten Therapie ohne große Probleme aufwachsen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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