Nur noch eine Knochenmarktransplantation hilft

Zusammengekauert liegt Artur (13) im Bett seines Krankenzimmers. Um seinen rechten Arm ist ein dicker Verband gewickelt. Er schützt eine Kanüle, über der Junge aus der Ukraine täglich Bluttransfusionen bekommt. Der Grund: Artur leidet an aplastischer Anämie – einer sehr seltenen Form der Leukämie, die das Immunsystem schwächt.

Die Schreckensdiagnose wurde dem Jungen vor rund anderthalb Jahren mitgeteilt. Zu dieser Zeit fühlte er sich wochenlang extrem schwach, bekam immer wieder hohes Fieber und hatte keinen Appetit mehr.

Zunächst wurde er in der Ukraine mit einer Chemotherapie behandelt. Als diese keine Wirkung zeigte, wurde er an das Institut für Hämatologie in Weißrussland überwiesen. Doch auch hier gelang den Ärzten nicht der entscheidende Durchbruch. Trotz Chemo zeigen die Blutwerte keinerlei Verbesserungen.

Die letzte Chance, den Kampf gegen die tödliche Krankheit noch zu gewinnen: Eine Knochenmarktransplantation, die auch am Klinikum in Minsk durchgeführt werden kann. Sogar ein geeigneter Spender ist schon gefunden.

Unermüdlich sammelten Vater Vladimir (42) und seine Frau Geld, um ihrem Sohn die lebensrettende Behandlung ermöglichen zu können. Ein kleiner Rest fehlte noch, den die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ bereit stellte.

Jetzt hoffen Artur und sein Familie, das die Qualen und Leiden der letzten Monate nicht umsonst gewesen sind und die Transplantation der Stammzellen den Krebs, der in dem Blut des ukrainischen Jungen wütet, vernichtet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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