Kleiner Klavierspieler konnte nicht hören

Der kleine Astijus (1) aus Litauen guckt ganz gespannt auf das Klavier von seinen Eltern. Er klimpert ein wenig auf den Tasten. Doch die Musik, die er macht, kann er nicht hören, denn er kam taub auf die Welt.

Zunächst hatten Aras (34) und Alvida gar nicht bemerkt, dass ihr Sohn nicht hören kann. Doch nach einem halben Jahr wunderten sie sich, warum ihr Sohn auf keinerlei Geräusche reagierte.

Sie ließen Astijus im Krankenhaus untersuchen, wo die Ärzte feststellten, dass mit dem Gehör des Jungen etwas nicht stimmt. Sie versuchten zunächst mit Hörgeräten zu helfen – jedoch ohne Erfolg.

Dennoch wollten die Eltern nichts unversucht lassen, ihrem Sohn die Chance zu geben, hören und auch sprechen zu lernen. Sie hörten von der Möglichkeit, einer Cochlea-Implantat-OP.

Alvida : „Wir waren sehr froh, als wir von der Möglichkeit hörten, dass unser Sohn doch noch hören kann, aber sehr schnell betrübt, als wir erfuhren, wie viel Geld für diese OP nötig ist“.

Eine schier aussichtslose Situation. Die Mutter: „Wegen der finanziellen Krise im Land, kann uns der Staat keinerlei Zuschüsse geben. Außerdem ist die Warteliste mit Kindern, die ebenfalls ein Implantat benötigen sehr lang.“

Die Eltern wollten aber keine Zeit verlieren, denn noch ist Astijus in einem Alter, wo er ohne Probleme mit dem Implantat hören und damit sprechen lernen kann, wie auch alle andere Kinder in seinem Alter.

Da der Vater durch einen Arbeitsunfall gehbehindert ist, kann er nicht arbeiten. Nur die Mutter verdient den Lebensunterhalt für die Familie.

„Ein Herz für Kinder“ half in dieser verzweifelten Situation, sodass der kleine Junge in Vilnius operiert werden konnte und jetzt auch die Klänge seines Klavierspiels hören kann.

„Ein Herz für Kinder“

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