Endlich ein attraktives Außengelände

Die Astrid-Lindgren-Schule in Limburg ist eine Ganztagsschule für Praktisch Bildbare mit einer Abteilung für Körperbehinderte. Aufgeteilt in 13 Klassen besuchen etwa 95 Schülerinnen und Schüler die pädagogische Einrichtung. Die 95 Schüler weisen geistige und körperliche Behinderungen unterschiedlichster Formen und Schweregrade auf und sind häufig mehrfach behindert.

In der Schule sollen den Kindern und Jugendlichen Lebensfreude, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit vermittelt. Außerdem setzt sich die Schule für die Integration ihrer behinderten Schüler in die Gesellschaft ein, um ihnen ein möglich normales Leben ermöglichen zu können. Dies geschieht alles in einem starken und eingespielten Kollektiv, welches den Kindern und Jugendlichen eine große Wertschätzung als Mensch mit all seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten unabhängig von der Behinderung nahe bringt.

Zu einer Schule, die ihren Schülern das bestmögliche Lernumfeld bieten soll, gehört auch ein toller Pausenhof, der den Kindern die Möglichkeit bietet, frische Luft zu schnappen und sich vom Unterricht ablenken zu können. Doch der Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule war alles andere als das.

Der vorhandene Sandkasten wurde von einer desolaten Einfassung und freiliegenden Fundamenten umrahmt, die eine hohe Verletzungsgefahr in sich bargen. Die viel zu flach eingebaute Bergsteigerrampe blieb gänzlich ungenutzt und war somit nur Eines: stolpergefährlich. Eine Kinderrutsche, die den Kindern Spaß bieten soll, war für die Schüler viel zu schmal und endete zu allem Überfluss in einer riesigen Matschpfütze. Die Treppen- und Rampenanlage war in einem desolaten Zustand und bot weder Spielwert noch Aufenthaltsqualität.

Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule wollte sich diesen Zustand des Außengeländes der Schule nicht länger mit angucken. Hier musste ganz schnell etwas passieren. Und so wurde der Schulhof umgestaltet. Durch zwei Ehrenamtsbautage, während derer die alten Spielgeräte, Felsfindlinge und Betonpflaster entfernt sowie der Fallschutz angelegt und diverse Detailarbeiten verrichtet wurden, konnte ein großer Teil des Projektes in Eigenleistung umgesetzt werden. Den Aufbau des neuen, speziell auf die Bedürfnisse behinderter Kinder angepassten Spielturms übernahmen dann Fachleute.

Ohne Hilfe hätte das Projekt aus finanziellen Gründen jedoch nicht realisiert werden können. Unterstützung erhielt die Schule auch von der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, die einen Teil der Kosten für den neuen Spielturm übernahm.

Christoph Langer vom Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule zieht ein Fazit: „Insgesamt können wir nunmehr mit Stolz auf ein großartiges Gemeinschaftswerk blicken. Allen Beteiligten gebührt ein großes Lob. Der neue Spielturm ist von Außen gut sichtbar und demonstriert die Stärke gemeinschaftlichen Schaffens. Die Kinder haben ihn schnell erobert und werden ihn freiwillig sicherlich nicht mehr hergeben. Die Schulgemeinschaft sagt Ihnen vom BILD hilft e.V.: herzlichen Dank!“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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