Juchzen, Kichern und Lachen im neuen Außengelände

„Die Außenanlage der KiTa ist in einem katastrophalen Zustand – eigentlich schon nicht mehr vorhanden! Keine Schaukel, keine Wippe, kein Klettergerüst; momentan gibt es im Außenbereich kein einziges Spielgerät. Auch eine Befestigung zum Durchgehen und Erleben des Gartens existiert nicht, sodass ein gemeinsames Toben der Kinder mit und ohne Behinderung nicht möglich ist. Gerade für Kinder mit Gehbehinderung oder im Rollstuhl ist es schwer, sich im Außengelände zu bewegen.“

Mit dieser Beschreibung der gegenwärtigen Situation wandte sich Kathrin Westerkamp vom Elternbeirat der KiTa Helen Keller an „Ein Herz für Kinder“. Die Einrichtung, in der mehr als 60 Kinder, darunter acht mit Behinderung, betreut werden, legt besonderen Wert auf Integration und Bewegung. Hier wird gemeinsam groß geschrieben! Kinder verschiedener Kulturen und Nationen, mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam spielen, sich bewegen und dabei Unterschiede wahrnehmen und sie verstehen.

Doch das schönste Konzept nützt nichts, wenn es nicht umgesetzt werden kann. Dies war bei der KiTa Helen Keller traurige Realität. Der Außenbereich bereitete durch die sehr eingeschränkten Möglichkeiten einfach keinen Spaß. Und so blickten Eltern und Erzieher immer wieder in traurige, aber doch hoffnungsvolle Kinderaugen. Denn der Elternbeirat der KiTa hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, den Kindern endlich wieder einen attraktiven Außenbereich zur Verfügung stellen zu wollen, um ihnen den Spaß an der frischen Luft und der Bewegung wieder zu ermöglichen.

Ein tolles Konzept für die Neugestaltung des Außengeländes war schnell erarbeitet. Es umfasste Spiellandschaften, Schaukeln, Rutschen, sogar ein Karussell und einen Kletterparcours. So würde der Außenbereich zum Abenteuerspielplatz. Doch die Finanzierung des Neugestaltungsprojekts war noch lange nicht gesichert. Knapp 270 000 Euro mussten aufgebracht werden, wobei der Träger der KiTa, die Lebenshilfe Gießen, einen großen Teil der Kosten trug.

Auch die BILD-Hilfsorganisation beteiligte sich am Projekt „Neugestaltung des Außengeländes“ der KiTa Helen Keller. „Ein Herz für Kinder“ konnte durch die Übernahme der Kosten für eine Sandbaustelle, eine Rutsche mit Podest und eine Schaukel zum Gelingen des Neubaus beitragen.

Larissa Zeinert, Leiterin der Einrichtung, ist begeistert und bedankt sich für die Unterstützung: „Die Traurigkeit ist aus den Gesichtern der Kinder verschwunden und auf dem Außengelände sind wieder Juchzen, Kichern und Lachen zu hören. Die Spielgeräte werden gut angenommen und phantasievoll umgesetzt. So kann aus der Sandbaustelle auf einmal ein Piratenschiff werden, das einen Schatz aus der Tiefe des Meeres bergen muss. Rundum ist es ein gelungenes Projekt, was wir mit Ihrer Hilfe in Form der finanziellen Unterstützung umsetzen konnten. Vielen Dank, dass Sie uns unterstützt haben.“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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