Rettung eines kleinen Herzens

Aya (1) ist noch so klein und doch schon eine so große Kämpferin!

Gerade hat sie die härteste Prüfung ihres Lebens bestanden. Wenige Wochen nach Ayas Geburt stellten die Ärzte in Marokko fest, dass sie mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen ist.

Sie leidet an der „Blauen-Baby-Krankheit“, die sogenannte Fallot-Tetralogie. Dabei handelt es sich um einen kombinierten Herzfehler, der aus vier einzelnen Fehlbildungen besteht.  Diese führen zur ständigen Unterversorgung mit Sauerstoff.

Für das Kind ein sicheres Todesurteil, denn in Marokko gibt es keine Kinderherzchirurgie.

Die Behandlungsbedingungen in dem afrikanischen Land sind katastrophal. Die einheimischen Ärzte haben längst nicht den Ausbildungsstand ihrer europäischen Kollegen und die speziellen technischen Möglichkeiten für derart komplizierte Eingriffe.

Deshalb war klar: Nur eine schnelle OP im Ausland kann Ayas Leben retten. Denn: Ohne OP liegt die Sterblichkeit bei den erkrankten Kindern bei rund 30 Prozent schon im ersten Lebensjahr. Und auch in den Folgejahren leben die Kinder in größter Gefahr, wenn die Missbildung nicht operiert wird, da es zu schweren weiteren organischen Schäden kommen kann.

„Ein Herz für Kinder“ holte das Mädchen ins Kinderherzzentrum Sankt Augustin. Dort wurde die Kleine im März operiert.

Nach Stunden des Bangens und Wartens die erlösende Nachricht: Aya hat alles gut überstanden.

Inzwischen ist die kleine Kämpferin wieder zu Hause in Marokko. Jetzt kann sie ganz normal wie alle Kinder spielen und krabbeln. Ayas Herz ist gerettet und damit die Chance auf ein normales Leben.

„Ein Herz für Kinder“

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