Lebensrettendes Herzmedikament für Azamat (10)

Azamat (10) lacht nur selten, denn seit seiner Geburt leidet er an einem schweren Herzfehler, der operativ nicht behoben werden kann.

Das, was viele Kinder in seinem Alter machen – spielen, toben, Sport treiben – bleibt ihm versagt, denn jede Anstrengung schwächt ihn und sein krankes Herz.

Seine Mutter Fatima (34) ist verzweifelt. So sehr hatte sie sich auf ihr einziges Kind gefreut. Sie hoffte, dass mit der Geburt des Kindes wieder die Freude in ihr Leben zurückkehrt. Schon früh verlor die junge Frau ihre Eltern, seitdem musste sie allein zurecht kommen, denn sie hatte keine weiteren Verwandten, lebte bis zur Volljährigkeit im Waisenheim.

Dann lernte sie den Vater von Azamat kennen, doch auch diese Beziehung ging kurz nach der Geburt des Kindes in die Brüche. Und dann kamen die Sorgen, den der Herzfehler bei ihrem Baby wurde schon wenige Tage nach der Geburt festgestellt.

Ein Operationsversuch in Russland misslang, die Ärzte sahen danach keine weiteren Behandlungsmöglichkeiten. Vor drei Jahren wurde sie deshalb mit Azamat in Berlin am Deutschen Herzzentrum vorstellig. Untersuchungen zeigten, dass der Herzfehler nicht operiert werden kann, wohl aber eine medikamentöse Therapie erfolgversprechend ist.

Inzwischen war Fatima mit ihrem Sohn erneut in Berlin und die Ärzte zeigten sich mit dem Zustand des Jungen zufrieden. Die Therapie mittels der Medikamente fortzusetzen, halten sie für dringend ratsam.

Da es Sildenafil in Russland nicht gibt, muss es in Deutschland gekauft werden. Die Mutter ist nicht in der Lage die Kosten für das Medikament aufzubringen. Alle Behandlungen zuvor waren teuer. „Ein Herz für Kinder“ unterstützt Azamat, sodass nun für die nächsten drei Jahre die Versorgung mit Sildenafil gesichert ist.

„Ein Herz für Kinder“

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