Der kleine Besmellah hat es nicht geschafft

Der kleine Besmellah (4) leidet an einem komplexen, schweren Herzfehler. Er ist sehr geschwächt und muss getragen werden. Seine Finger- und Fußnägel sind wegen akuter Unterversorgung schon ganz blau.

Der Junge aus Afghanistan hat die sogenannte Fallot’sche Tetralogie. Dabei treten gleich vier Herzfehler gleichzeitig auf.

Was ist eine Fallot-Tetralogie?

Die Fallot-Tetralogie (auch Fallot’sche Tetralogie) ist eine angeborene Herzfehlbildung, die etwa 10 Prozent der angeborenen Herzfehler ausmacht. Sie besteht aus vier Komponenten (daher Tetralogie): einer Pulmonalstenose, einem Ventrikelseptumdefekt, einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie einer nachfolgenden Rechtsherzhypertrophie.

Die auch im Deutschen bei Medizinern gebräuchliche Abkürzung ToF leitet sich aus dem Englischen Tetralogy of Fallot ab.

Eine Besonderheit der Fallot-Tetralogie sind hypoxämische Anfälle. Bei einem solchen Anfall werden die Kinder unruhig und ängstlich, die Herzfrequenz steigt auf Werte zwischen 140 bis 160 Schläge/Minute. Die Kinder können grau-blass-blau erscheinen und das Bewusstsein ist getrübt, bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Damit Besmellah gerettet werden kann, benötigte er dringend eine lebenswichtige Operation. Doch seine bitterarme Familie konnte die hohen Operationskosten niemals aufbringen.

Dank der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und weiteren Unterstützern konnten aber die Behandlungskosten aufgebracht werden. Doch kurz vor der rettenden Reise nach Deutschland blieb plötzlich das Herz des Jungen stehen, er konnte nicht mehr gerettet werden.

„Ein Herz für Kinder“

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