Deutsches Ärzteteam hilft kranken Kindern

Sierra Leone – eine Republik in Westafrika – zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach einem Jahrzehnt blutigen Bürgerkrieges ist das Land seit 2000 mit seinem Wiederaufbau beschäftigt.

Insbesondere die medizinische Versorgung der rund 5 Millionen Einwohner des Landes ist katastrophal. Die Lebenserwartung von Frauen liegt bei 49 Jahren, die der Männer bei 48 Jahren. Die Säuglingssterblichkeit beträgt 158 pro 1000 Geburten, die Müttersterblichkeit bei 2100 pro 100 000 Geburten. Nur 43 Prozent der Geburten können medizinisch betreut werden. Auch die Rate der HIV-Infizierten steigt besorgniserregend an.

Um insbesondere die medizinische Versorgung der Kinder zu verbessern engagiert sich der deutsche Verein „Bintumani D-SL-German Sierra Leone Society e.V.“ in dem afrikanischen Land.

Bereits im letzten Jahr reiste eine Ärzteteam nach Sierra Leone, um Kinder mit diversen Erkrankungen operativ zu versorgen. Auch in diesem Jahr wollen die Ärzte wieder in Freetown helfen und benötigen für ihren Einsatz Verbandsmaterial und Medikamente, die mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ angeschafft werden konnten.

Geplant ist, wie im vergangenen Jahr, circa 29 Kinder im Alter von 1 – 15 Jahren zu operieren. Dabei werden folgende Erkrankungen behandelt: Leistenhernien, Nabelhernien, Hypospadie, Lipomyelomeningozele, Hodenhochstand, Hydrocephalus, Abszesse im Bauch, Narbenkorrekturen nach Verbrennungen, Vollhauttransplantationen, Analatresie, Halsfisteln.

Um diese Operationen durchführen zu können, fliegen insgesamt 4 Ärzte nach Sierra Leone, die lebensrettenden Eingriffe werden alle im Connaught Hospital in Freetown durchgeführt. Die einheimischen Ärzte werden dabei gleichzeitig angeleitet, um in Zukunft solche Operationen selbständig durchführen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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