Aggressiver Hirntumor quält den Jungen

Es sind Tränen, die Viktoria (30) nicht trocknen kann. Schmerzen, die keiner lindern kann. Ängste, die niemand dem kleinen Bogdan (6) nehmen kann. Verzweifelt kämpft der Junge aus der Ukraine gegen den Krebs. Er leidet an einem bösartigen und sehr aggressiven Hirntumor, der so schnell wie möglich entfernt werden muss, damit Bogdans Leben gerettet werden kann.

Ganz harmlos schlich sich der Krebs in Bogdans Leben. Er hatte hin und wieder Kopfschmerzen, die aber nicht so schlimm waren, dass ärtzliche Untersuchungen nötig waren. Als dann aber Sehstörungen hinzu kamen, ging Viktoria mit ihrem Sohn in die Klinik. Als nach wenigen Untersuchungen die erschreckende Diagnose feststand, brach für sie eine Welt zusammen.

Doch Zeit zum Nachdenken blieb nicht. Da die Möglichkeiten der Neurochrurgie insbesondere bei Krebserkrankungen in der Ukraine begrenzt sind, reisten die Eltern mit ihrem Sohn nach Weißrussland. In Minsk wurde Bogdan sofort operiert. Der Tumor konnte entfernt werden. Nun ist eine Chemotherapie nötig, um alle Krebszellen zu vernichten.

Da das Medulloblastom, an dem Bogdan erkrankt ist, so aggressiv ist, empfehlen die Ärzte noch eine zusätzliche Stammzellentransplantation, um das Rückfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Da die ukrainische Familie in Weißrussland alle Kosten aus eigener Tasche bezahlen muss, braucht sie nun Hilfe. Denn das Geld für die Stammzellentransplantation haben die Eltern nicht mehr. Die Familie lebt einzig von dem Gehalt des Vaters, das gerade reicht, um den täglichen Unterhalt zu sichern.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen, sodass Bogdans Therapie nun fortgesetzt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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