Kleine Charlotte (5) am Herzen operiert

Zärtlich drückt Manuela M. (37) ihre Tochter Charlotte (5) an sich, kämpft mit den Tränen. „Was müssen wir denn noch aushalten?“, sagt sie traurig. Die Kleine überstand gerade eine schwere Herz-Operation, musste mit ihrer Mama zur Kur in eine Berliner Reha-Klinik fahren. Manuela: „Aber unsere Krankenkasse IKK weigert sich, die Kosten dafür zu übernehmen.“

DIE HERZLOSKRANKENKASSE!

Charlotte ist so geschwächt, dass die Ärzte den Eltern verboten haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Das Krankenhaus beantragte deshalb einen Krankentransporter. Manuela: „Der Antrag wurde abgelehnt.“

In der IKK-Zentrale in Magdeburg wurde sie frech von einer Sachbearbeiterin abgebügelt. Die Friseurin: „Die Dame sagte mir am Telefon, dass es nicht ihr Problem sei, dass ich keinen Führerschein habe. Als ich ihren Vorgesetzten sprechen wollte, hatte der sich schon ins Wochenende verabschiedet.“

Dabei ist eine Kur für das Kind lebenswichtig. Manuela: „Meine Tochter kam mit einem kranken Herz zur Welt. Beide Hauptschlagadern waren an den falschen Stellen.“ Die erste OP musste Charlotte im Alter von zwei Jahren aushalten.

Doch es wurde nicht besser. Vergangenen Monat bekam sie im „Krankenhaus Links der Weser“ eine künstliche Herzklappe eingesetzt. Manuela: „Geschwächt von der Operation erkrankte mein Sorgenkind auch noch an einer schweren Lungenentzündung.“

Vater Sven (45) bekam im letzten Moment einen Tag unbezahlten Urlaub von seinem Chef. Der Elektroniker: „Diese Krankenkasse wirbt mit dem Plus an Leistung und Service. Doch bei dem Umgang mit unserer Charlotte ist dieser Slogan eine Beleidigung für uns alle.“

Um dem kleinen, tapferen Mädchen eine kleine Freude zu bereiten, schickte „Ein Herz für Kinder“ Charlotte ein großes Überraschungspaket in die Reha-Klinik Berlin.

„Ein Herz für Kinder“

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