Endlich mit anderen Kindern spielen

Lange haben Victoria (26) und Andrei auf ihr erstes Kind gewartet. Die Freude über die Schwangerschaft war dementsprechend groß, doch es mischte sich zugleich tiefe Sorge hinzu, denn bei der Ultraschalluntersuchung wurde festgestellt, dass das Ungeborene an einem schweren Herzfehler leidet. Die Mutter: „Ich hatte damals zu keinem Zeitpunkt an eine Abtreibung gedacht – ich wollte meinen Sohn zur Welt bringen.“

Als Danil (heute 2) schließlich geboren wurde schien zunächst keine große Gefahr von dem Herzfehler auszugehen, bis der Junge plötzlich einige Monate später einen schweren Anfall mit akuter Atemnot erlitt. Victoria: „Mit Rezepten für einige Medikamente wurden mein Sohn und ich nach drei Wochen entlassen.“

Endlich – so dachte Victoria – kann sie ihr Familienglück mit ihrem Sohn genießen, doch schon wenige Tage später erlitt Danil wieder einen solch starken Anfall, dass er mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die besorgte Mutter: „Die Situation wurde von da an immer komplizierter. Mein Sohn wurde von einer Intensivstation in die nächste gebracht. Ich selber durfte ihn dann nicht mehr begleiten und wurde nach Hause geschickt. Sie können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie es mir als Mutter in dieser Zeit erging. Ich wollte nur bei meinem Kind sein.“

Damals machten die Ärzte der jungen Frau keine große Hoffnung, dass ihr Sohn die nächsten Tage überleben würde. Doch der kleine Danil zeigte es allen und kämpfte sich zurück ins Leben. Danils Zustand normalisierte sich mit Hilfe von Medikamenten, wenngleich sein Puls immer noch unregelmäßig ist. Das aber bedeutet, dass sich Danil keiner größeren Anstrengung aussetzen darf. Er kann nicht mit anderen Kindern spielen, toben oder tollen. Die Gefahr, dass die Herzanfälle zurück kommen ist viel zu groß.

Die Mutter: „Es gibt, so glaube ich, keinen größeren Schmerz, als sein eigenes Kind leiden zu sehen und gleichzeitig nicht helfen zu können!“

Einzig eine Operation könnte Danil noch helfen, da die Medikamente auch nicht mehr so wirksam sind, wie es eigentlich sein sollte. Da es in Russland für Danil keine Hilfe gibt, wandte sich die Familie an das Klinikum links der Weser in Bremen, wo man sich bereit erklärte den Jungen zu operieren.

Victoria: „Unsere finanziellen Mittel reichen aber nicht aus, um die dortige Behandlung zu bezahlen. Daher bitten wir Sie um Hilfe. Helfen Sie unserem Sohn.
Helfen Sie, damit er eine wichtige Operation bekommt, die sein Leiden beseitigt. Wir möchte unseren Sohn wie alle anderen Kinder sehen, wie er mit ihnen spielt und nicht von seinen Schmerzen gequält wird!“

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich sofort bereit zu helfen, damit der Kleine endlich ein unbeschwertes Leben führen und mit seinen Freuden spielen kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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