Danke für 3,7 Millionen Euro Spenden!

Dank der großen Hilfsbereitschaft von 11.840 Menschen wurden bis jetzt an BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ knapp 3,7 Millionen Euro gespendet, um den Kindern in den von der Flut betroffenen Gebieten helfen zu können.

Darunter sind auch Großspenden von REWE mit 1 Million Euro, weitere 1 Million Euro einer privaten Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen, 300.000 Euro von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, 120.000 Euro der Elektronik-Kette Conrad, sowie 25.000 Euro der Firma Zentis.

Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil: „Es war für Kuratorium und Vorstand unserer Stiftung keine Frage, den von der Flutkatastrophe betroffenen Kindern schnell und unbürokratisch zu helfen. Und es freut uns, wenn wir mit unserer Spende dazu beitragen können, den Jüngsten unserer Gesellschaft zumindest ein kleines Stück Normalität zurückzugeben.“

Die Flutkatastrophe hat ganz Deutschland erschüttert und zutiefst bewegt. Viele Menschen aus den betroffenen Gebieten stehen vor dem Nichts und haben ihr Zuhause und ihre Existenz verloren. Unter den Menschen, die jede Hilfe benötigen sind auch unzählige Kinder.

„Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Kindern“

Sarah Majorczyk (37), Vorsitzende von „Ein Herz für Kinder“: „Solche Summen großer Unternehmen helfen enorm. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch von ganzem Herzen bei allen privaten Spendern für die große Unterstützung bedanken. 

Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Kindern in den schwer getroffenen Regionen. Für uns ist es selbstverständlich zu helfen. Dass wir das können, liegt an den großzügigen Spenden, für die wir von Herzen dankbar sind.“

Beitrag zum Wiederaufbau

Jeder Cent zählt und kommt an! „Ein Herz für Kinder“ wird alles tun, um den kleinsten Opfern und Familien dieser Katastrophe zu helfen. 

Dank der Spenden-Unterstützung wird der Verein einen deutlichen und nachhaltigen Beitrag zum Wiederaufbau von Kindereinrichtungen z.B. Kitas, Schulen, Spiel- und Sportplätze in den besonders betroffenen Regionen leisten.

Erste Hilfen sind bereits angelaufen

„Ein Herz für Kinder“ hilft möglichst schnell und unbürokratisch – deshalb sind die ersten Hilfen schon angelaufen: So konnten bereits 19 Kinder aus den betroffenen Flutgebieten mit ihren Eltern an einem extra für sie organisierten Feriencamp der DRK auf Rügen teilnehmen.

Anna (7) vor der Abfahrt nach Rügen in Bad Münstereifel: „Ich habe meine zwei Lieblingskuscheltiere eingepackt.“
Anna (7), Mia (7) und Lea (5) schmieden Pläne für den Ostsee-Urlaub

Der erste Stopp für die Kinder war natürlich der Ostsee-Strand!

Mit einem großen Platsch ging’s rein ins kühle Nass. „Ganz schön kalt“, sind sich die Kleinen einig. Vom Badespaß hält das jedoch niemanden ab! Eine ganze Woche konnten sich die Kleinen und ihre Familien auf der Ferieninsel entspannen – und hoffentlich die schrecklichen Bilder aus der Flutnacht für eine Weile aus ihren Köpfen verbannen.

Grundschüler starten ins neue Schuljahr

Während die einen urlauben, geht für die anderen der Ernst des Lebens los: In Kürze starten in Altenburg 47 Grundschüler in ihr neues Schuljahr. „Ein Herz für Kinder“ half mit neuen Schulranzen inklusive Schultüten mit kleinen Überraschungen und Schulmaterial, wie Füller und Hefte.

Viele Familien haben in der Flut ihr Hab und Gut verloren – auch Ranzen und Schulmaterialien der Kinder.

„Schule macht Spaß, weil wir etwas lernen und mit anderen Kindern spielen können“, sagt Darian (7). Mama Caroline Lazar (28) aus Dümpelfeld zu BILD: „Darian hätte eigentlich von seiner Patentante einen neuen Tornister bekommen. Doch ihr Keller wurde überflutet, der Ranzen ist kaputt. Wir sind deshalb sehr dankbar über das Geschenk.“

Darian (7, mit Bruder Hektor, Vater Marius und Mutter Caroline) hat sich einen blauen Delfin-Ranzen ausgesucht:
„Weil ich Tiere sehr gern mag“

Darians Grundschule in Altenburg ist nahezu komplett zerstört – Unterricht kann hier erst mal nicht stattfinden. Stattdessen werden die Kinder nun in umliegenden Gemeinden unterrichtet, auch eine mobile Schule wurde errichtet.

Möglich gemacht wurde die „Ein Herz für Kinder“-Hilfe durch die große Hilfsbereitschaft und das Engagement von Sven van Dyk vom Verein „Handwerk hilft“. Er und die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins helfen den Menschen in der vom Hochwasser betroffenen Region Ahrweiler wo sie nur können.

Teile der Grundschule in Altenburg sind einsturzgefährdet – an Unterricht ist hier nicht zu denken

Auch in der Kita Lillavilla in Düsseldorf hat die Flut schwere Schäden angerichtet. Keller, Badezimmer, Garderobe und der Schlafraum waren überflutet, der Sand auf dem Spielplatz kontaminiert, das Klettergerüst überschwemmt.

„Ein Herz für Kinder“ unterstützt die Kita in Nordrhein-Westfalen bei der Renovierung – auf dass bald hoffentlich die Kinder hier wieder unbeschwert spielen und toben können.

Die überschwemmte Kita Lillavilla in Düsseldorf

Brauchen auch Sie Hilfe?

Wir sagen herzlich DANKE für Ihre Spenden! Damit kann BILD hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“ einen Beitrag zum Wiederaufbau von Kindereinrichtungen wie Schulen, Kitas, Sport- und Spielplätzen leisten.

Wenn Sie selbst als Einrichtung oder Gemeinde von der Flut betroffen sind und Hilfe brauchen, wenden Sie sich gern an uns, etwa unter: ein-herz-fuer-kinder.de/kontakt

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH