Kleine Daria kam mit krankem Herz zur Welt

Mit der letzten Hoffnung auf Hilfe, wende ich mich an „Ein Herz für Kinder“. Ludmilla (33) aus Moldawien ist verzweifelt. Sie bangt um das Liebste in ihrem Leben – ihre Tochter Daria (5), die mit einem schweren Herzfehler geboren wurde.

Die Sorge um Daria zerstörte von einem auf den anderen Tag das Glück der Familie. Ludmilla: „Wir hatten alles, was wir uns erträumt hatten. Eine Wohnung, gute Arbeit. Wir waren noch glücklicher, als wir nach sieben Jahren endlich erfuhren, dass ich ein Kind erwarte.“

Die Schwangerschaft verlief ohne größere Probleme, bis zur 32. Schwangerschaftswoche bescheinigte der Arzt den werdenden Eltern immer wieder, dass alles normal verläuft. Doch dann stellte er fest, dass mit dem Herzen des Kindes etwas nicht stimmt. Ludmilla: „Für mich brach eine Welt zusammen.“ Insbesondere in dem Moment, als die Ärzte im Krankenhaus ihr mitteilten, dass sie nicht sicher sind, das Kind überhaupt lebend zur Welt bringen zu können.

Ludmilla: „Ich flehte die Ärzte alles zu tun, damit mein Kind leben kann, dafür hätte ich auch meines eigenes Leben gelassen.“

Zwei Wochen lang befand sich die junge Mutter in der Klinik und wurde ständig überwacht. Sie betete zu ihrem Kind im Bauch, es möge stark bleiben.“

Die kleine Daria erhörte offenbar das Flehen ihrer Mutter – am 22. April wurde sie per Not-Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Für eine kurze Zeit durfte sie Mutter ihr Kind auf dem Arm halten. Sie küsste die Stirn der Kleinen, bevor sie auf die Intensivstation verlegt wurden. „Ich wusste seitdem, dass sie der Grund ist, warum ich lebe“, berichtet die Moldawierin.

Nach kurzer Zeit konnten die Eltern zusammen mit ihrer Tochter das Krankenhaus verlassen. Daria musste zwar immer wieder zu Kontrolluntersuchungen, weil die Ärzte wegen der großen Gefahr davon abrieten, die lebensrettende OP durchzuführen bevor das Kind ein Jahr alt ist. Vorher wäre das Risiko viel zu hoch gewesen, dass Daria den Eingriff nicht überlebt.

Da in Moldawien die Krankenhäuser für schwere Herzoperationen nicht ausreichend ausgestattet sind, beschlossen die Eltern, ihre Tochter am Deutschen Herzzentrum Berlin behandeln zu lassen. Im Juni 2009 fuhren sie nach Deutschland. Um die Behandlungskosten finanzieren zu können, nahmen sie einen Kredit auf.

Daria überstand den Eingriff ohne große Probleme, allerdings war auch klar, dass mindestens noch eine zweite Operation notwendig werden würde, damit das Mädchen normal wie jedes andere Kind auch aufwachsen kann.

Da den Eltern für diesen zweiten Eingriff das Geld fehlte, half „Ein Herz für Kinder“ und schenkte Daria damit die Chance, wieder ganz gesund werden zu können.

Im August 2013 musste bei Daria erneut eine Korrektur-OP am Herzen durchgeführt werden. Die Kosten dafür hat „Ein Herz für Kinder“ übernommen. Inzwischen hat sie den Eingriff gut überstanden und konnte nach Hause entlassen werden.

„Ein Herz für Kinder“

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