Ein Leben ohne Schmerzen

Kein einziger Tag ohne Schmerzen, kein einziger Tag ohne Tränen. Es zeriss Mutter Natalia das Herz, wenn sie sah, wie ihre Tochter Darja (16) litt.

Das Mädchen aus Weißrussland leidet seit der Geburt an infantiler Zerebralparese und einem Krampfsyndrom.

Wegen der rasch voranschreitenden Krankheit, war Dascha – wie sie ihre Mutter liebevoll nennt – nicht einmal mehr in der Lage in ihrem Rollstuhl zu sitzen. Ihre Fußgelenke funktionierten nicht mehr. Mehrmals täglich musste Natalia die Position ihrer Tochter im Bett ändern. Das war jedes Mal mit unerträglichen Schmerzen verbunden – körperlichen für Dascha, seelischen für ihre Mutter.

Da für Dasche jede Berührung sehr schmerzhaft war, liegt der letzte gemeinsame Spaziergang schon mehr als zwei Jahre zurück. Das schrecklichste aber ist für Natalia, das ihrer Tochter in Weißrussland nicht geholfen werden kann.

Sie bekommt nicht einmal die üblichen schmerzstillenden Mittel, an eine Physio- oder andere Therapien ist gar nicht zu denken.

Hoffnung kam aus Deutschland. Die Ärzte am Universitätsklinikum Erlangen gingen davon aus, dass Dascha geholfen werden kann und die durch die Krämpfe verursachten Schmerzen durch die richtige Behandlung beseitigt werden können.

Eine Operation entlastete Dascha Gelenke – das bedeute, dass sie nun ohne die ständigen Schmerzen weiter leben kann.

Durch die Schwere von Daschas Krankheit war aber ein Transport in einem herkömmlichen Flugzeug nicht möglich. Dascha brauchte einen Ambulanzflug und dafür fehlten Gelder – „Ein Herz für Kinder“ half und machte so die OP möglich.

Der Mutter war klar, dass ihre Tochter niemals ganz gesund wird, aber durch die Behandlung in Deutschland konnte Dascha ihre unerträglichen Schmerzen genommen werden.

„Ein Herz für Kinder“

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