Wann sagt sie zum ersten Mal Mama?

Auf den ersten Blick scheint es, als sei Darya (7) ein glückliches, fröhliches Mädchen. Doch bis zum heutigen Tag hat sie noch nicht einmal die Stimme ihrer Mutter Julia (25) gehört, das Piepsen der Vögel im Frühling. Das Mädchen wurde mit einer sensoneuralen Taubheit geboren.

Als das Mädchen aus der Ukraine knapp ein Jahr alt war, bemerkte die Mutter, dass ihr Kind nicht hören kann. Sie reagierte auf keinerlei Geräusche. Untersuchungen beim HNO-Arzt brachten die bittere Gewissheit. Julia: „Meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden.“

Zunächst wurde Darya mit einem Hochleistungs-Hörgerät der Firma Siemens versorgt und erhielt Sprachtherapie. Leider blieben diese Bemühungen erfolglos.

Um doch noch Hören zu können und damit auch Sprechen zu lernen, braucht Darya ein Cochlea-Implantat. Die Operation muss so schnell wie möglich durchgeführt werden, denn Darya ist schon sieben Jahre und die Sprachentwicklung bei ihr immer noch nicht vollzogen. Schon jetzt ist sie gegenüber anderen Kindern im Nachteil, kann keine normale Schule besuchen. Ohne das Implantat würde ihr ein Leben in sozialer Isolation drohen.

„Es wäre unser glücklichster Tag, wenn Darya endlich hören kann“, sagt Julia. Doch das Implantat ist sehr teuer und muss von den Eltern selbst bezahlt werden. Da sie die Kosten nicht aus eigenen Mitteln decken können, beteiligt sich „Ein Herz für Kinder“ an den Kosten, um Daryas Wunsch, endlich hören zu können, wahr werden zu lassen.

„Ein Herz für Kinder“

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