Daryna drohte die Entfernung beider Augen

Bis vor kurzem waren die Iankovichs eine glücklich Familie. Sie leben in einem kleinen Dorf in der Nähe der Stadt Zhitomir (Ukraine). Der Vater ist Bauer, Mutter Svitlana (39) kümmert sich um die drei Kinder und den Haushalt. Der jüngste Spross – die kleine Daryna (1) – ist derzeit das größte Sorgenkind der Familie, denn im August wurde festgestellt, dass beide Augen des Mädchens von Krebs befallen sind.

Da in der Ukraine moderne Standards zur Behandlung von Retinoblastomen fehlen und die Ärzte über keine ausreichende Erfahrung verfügen, schlugen sie den geschockten Eltern als einzige Alternative, die Entfernung beider Augen vor – ohne aber die Garantie geben zu können, dass dadurch der Krebs vollständig beseitigt werden kann.

Für Svitlana und Oleksandr war klar, dass sie nicht nur um das Leben ihres Kindes kämpfen wollten, sondern auch um das Augenlicht. Sie wünschten sich nichts sehnlicher, als ihrer Tochter ein Leben in ewiger Dunkelheit ersparen zu können.

Deshalb wandten sie sich an das Universitätsklinikum Essen – einer der weltweit führenden Einrichtungen in der Behandlung von bösartigen Augenkrankheiten. Für eine erste Diagnostik sammelten die Dorfbewohner das nötige Geld zusammen, denn allein hätten die Eltern den Aufenthalt und die Untersuchungen in Deutschland nie bezahlen können.

Die wohl hoffnungsvollste Nachricht kam dann von den Essener Ärzten. Sie sehen gute Chance den Krebs mittels eine Chemotherapie bekämpfen zu können. Eine Entfernung der Augen ist zunächst nicht erforderlich.

Da den Eltern das Geld für die weitere Behandlung in Essen fehlte, half „Ein Herz für Kinder“. Jetzt hoffen alle, dass die Kleine ganz schnell wieder gesund wird, damit sie schon bald wieder mit ihren Geschwistern spielen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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