Er kam ohne Analöffnung zur Welt

Davit (3) hatte einen besonders schweren Start ins Leben. Er wurde in Georgien mit dem Down-Syndrom und diversen anderen Defekten geboren. Besonders dramatisch: Er hatte keinen Enddarm und keine Analöffnung.

Zwei Tage nach der Geburt musste Davit in Tiflis operiert werden. Bei dem komplizierten Eingriff wurde ihm ein künstlicher Darmausgang gelegt. Knapp zwei Monate später wurde der Darm zurückgelagert und ein Anus angelegt. Diese Operation gelang jedoch nicht. Die Folge: Davit ist stuhlinkontinent, da der Schließmuskel nicht funktioniert. So gelangt ständig der Stuhl unkontrolliert aus seinem Darm. Dadurch ist der Junge isoliert, kaum ein Kind möchte mit ihm spielen. Zudem kommt es durch die Inkontinenz auch des Öfteren zu Entzündungen, die mit schlimmen Schmerzen verbunden sind.

Die Ärzte in Georgien können Davit nicht weiter helfen. Sie haben nicht die Erfahrungen, die für eine erfolgversprechende Behandlung notwendig sind. Außerdem sind auch die Kliniken nur mangelhaft ausgestattet. Hilfesuchend wandte sich Mutter Nino (31) an das Klinikum der Universität München. Hier gibt es die Möglichkeit, Davit erneut zu operieren. Sie sehen gute Chancen, dass der Junge nach dem Eingriff, den Stuhl normal und kontrolliert ausscheiden kann. Das würde eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bedeuten, und so wünscht sich Nino nichts sehnlicher, als dass ihr Kind in Deutschland behandelt werden kann.

Allerdings sind mit dem Eingriff auch hohe Kosten verbunden, die die Familie nicht aus eigenen Mitteln decken kann. Die Familie mit drei Kindern lebt einzig vom Gehalt des Vaters, das gerade reicht, um Essen und Trinken bezahlen zu können.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen, sodass nach erfolgreicher OP die Leiden Davits endlich gelindert sind.

„Ein Herz für Kinder“

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