Der Traum von einem Gemeindezentrum

Die ugandische Initiative CFYDDI engagiert sich im Land in sozialen Diensten, um die ländlichen Gemeinden mit der Außenwelt zu verbinden, die Verbreitung von HIV/Aids zu reduzieren und die Lebenssituation der jungen Menschen zu verbessern.

Die kleine Bücherei konnte bereits eingeweiht werden (Foto: Privat)
Die kleine Bücherei konnte bereits eingeweiht werden (Foto: Privat)

Die Menschen im  ländlichen Uganda leben in tiefer Armut, isoliert von Informationen. Wasser wird noch aus Wasserlöchern geholt, Häuser aus Lehm gebaut, nur wenige Haushalte verfügen über Elektrizität, der Zugang zu Bildung ist schlecht. Es gibt viele Waisen durch Aids oder Malaria, Arbeitslosigkeit sowie eine steigende Anzahl von Teenager-Müttern und Schulabbrechern.

Hier finden auch die kleinsten Dorfbewohner tolle Bücher (Foto: Privat)
Hier finden auch die kleinsten Dorfbewohner tolle Bücher (Foto: Privat)

Das CFYDDI Community Center mit einer Bücherei im Dorf Ndazabazadde (bei Kampala) ist in einem winzig kleinen gemieteten Gebäude untergebracht und schlecht ausgestattet. Trotzdem hat es das Leben der Bevölkerung dort völlig verändert. Es werden Spiele gespielt, es gibt Beratungsangebote und einen Lese-Club, soziale Events finden statt und die Möglichkeit von Research ist gegeben. Der Bedarf ist groß.

Die Kinder des Dorfes haben sich vor der neuen Bücherei versammelt (Foto: Privat)
Die Kinder des Dorfes haben sich vor der neuen Bücherei versammelt (Foto: Privat)

Da der Bedarf dennoch groß ist, soll jetzt ein richtiges Jugend- und Gemeindezentrum errichtet werden – ein Multifunktionsgebäude mit Konferenzsaal im Herzen des Dorfes. Es soll in erster Linie ein Treffpunkt für Jugendliche und Kinder werden und der Gemeinde als offenes Haus dienen.

Dort sollen Bildungsprogramme und Workshops für Kinder und Jugendliche angeboten werden, Alphabetisierungs- und Leseprogramme. Die Angebote richten sich auch an Kinder, die die Schule nicht besuchen können, weil sie schon hart arbeiten müssen oder an Schulabbrecher und Arbeitslose.  Es soll Gemeindetreffen und Freizeitangebote für Jugendliche geben. Ausgestattet mit neuen Technologien, CD Spieler und Indoor-Spielen sollen sie dort auch den Umgang mit den neuen Technologien erlernen.

Ein kleiner Junge zeigt seinem Freund etwas in einem Bilderbuch (Foto: Privat)
Ein kleiner Junge zeigt seinem Freund etwas in einem Bilderbuch (Foto: Privat)

Rund 30 000 Menschen in dem Dorf und den Nachbargemeinden können mit diesem Zentrum erreicht werden. Pro Jahr werden allein 1000 Kinder ab 3 Jahren davon profitieren.

Auf dem Baugelände ist derzeit bereits ein kleines, durch Spenden finanziertes Gebäude für die Bücherei mit Leseraum entstanden. Für die weiteren Baukosten fehlte der ugandischen Organisation das Geld – deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Kosten zu übernehmen, sodass nun alle geplanten Maßnahmen umgesetzt werden können.

 

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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