Désirés Bein kann gerettet werden

Désiré (15) geht an einer Krücke – selbst den Weg zur Schule. Sein Bein ist verkürzt, das Knie kann er nicht beugen. Während der Kriegswirren 2005 erlitt er eine Schussverletzung im Oberschenkel. Die Kugel beschädigte den Knochen, die Wunde ist bis heute nicht geheilt.

Selbst zwei Operationen konnten Désiré von seinem Leid nicht befreien. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung in Burundi gelangten Bakterien in sein Bein und entzündeten die Wunde. Nachdem das Kriegshospital geschlossen worden war, brachten die „Ärzte ohne Grenzen“ Désiré ins Straßenkinderheim der Fondation Stamm. Dort lebt er zusammen mit 130 anderen Jungen seit Dezember 2005.

Désirés Vater ist gestorben, seine Mutter ist eine arme Bäuerin im Nordwesten des Landes und kann kaum sich selbst versorgen.

burundikids e.V. finanziert das Straßenkinderheim „Centre Birashoboka“, in dem Désiré wohnt, und unterstützt die Fondation Stamm vor Ort, sich um die Kinder und Jugendlichen zu kümmern.

Die behandelnden Ärzte wollten Désirés Bein schon amputieren – aufgrund fehlender Möglichkeiten in Burundi. Doch burundikids e.V. möchte Désiré eine Perspektive ermöglichen: Désiré soll nach Köln kommen, um an einer Klinik behandelt zu werden. Eine Chirurgin erklärte sich bereit, den Jungen zu operieren.

Da der Verein allein die Kosten für die Operation nicht übernehmen kann, half „Ein Herz für Kinder“, damit Désiré endlich die Chance bekommt, dass sein Bein wieder gesund wird und er keine Schmerzen mehr hat.

„Ein Herz für Kinder“

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