Ein Lächeln für Indio-Kinder

Das kleine Mädchen versucht zu lächeln. Doch eine hässliche Spalte zwischen Lippe und Nase verzieht das kleine Gesicht zu einer Grimasse. Deysi kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKG-Spalte) auf die Welt.

In Deutschland werden diese Kinder schon in ihrem ersten Lebensjahr behandelt und operiert – Voraussetzung für eine weitgehend normale Entwicklung. Denn die Spalte macht normales Schlucken und Kauen unmöglich. Selbst das Atmen fällt oft schwer.

In Peru müssen die meisten Menschen mit dieser Behinderung leben. Für Operationen fehlt das nötige Geld, oft auch das medizinische Knowhow.

Mit der Hilfe von „Ein Herz für Kinder“ werden in Ipuitos und Cusca im peruanischen Anden-Hochland diese wichtigen Operationen jetzt ermöglicht. Deutsche und einheimische Ärzte arbeiten und operieren Hand in Hand. Betroffene Indio-Kinder werden kostenlos behandelt.

Die Eltern nehmen oft lange Fußmärsche und Anreisen aus Regionen ohne ärztliche Versorgung auf sich, um ihren Kindern eine Chance auf ein normales Leben zu ermöglichen und sie vor sozialer Ausgrenzung zu bewahren. Die Ärzte in Iquitos und Cusca geben ihnen Hoffnung.

Wichtiger Teil der Behandlung ist nicht nur die Operation, die die LKG-Spalte schließt, Lippe und Nase richtet, sondern auch die Nachsorge und die kieferorthopädische Überwachung. Oft leiden betroffene Kinder zudem unter einer chronischen Mittelohrentzündung. Schwerhörigkeit oder Taubheit können die Folge sein. Hörtests, in regelmäßigen Abständen durchgeführt, sollen vorbeugen.

Durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ konnten 50 Kinder operiert werden und der Aufbau einer umfassenden Nachbehandlung wurde ermöglicht.

„Ein Herz für Kinder“

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