„Ein Herz für Kinder“ finanzierte dramatische Herzoperation

Das Lebenslicht des acht Monate alten Babys Diana flackerte nur noch kraftlos. Das Herz des Kindes pumpte nicht mehr richtig. Nur eine Operation konnte das Leben des Mädchens aus dem Kosovo retten.

Aber die Eltern hatten nicht das Geld dafür. Papa Haki (36) verdient als Fabrikarbeiter 200 Euro im Monat. Diana wurde trotzdem im UKE operiert und gerettet. „Ein Herz für Kinder“ übernahm die OP-Kosten in Höhe von 16 000 Euro.

Fevzi Feka (35), Gastronom aus Bad Oldesloe und Freund von Dianas Eltern: „Im Kosovo war die Operation nicht möglich. Die Ärzte dort empfahlen das UKE. Ich telefonierte mit „Ein Herz für Kinder“. Die Hilfsorganisation sagte die Kostenübernahme zu.

Diana kam mit ihrer Mama Igballe (31) nach Hamburg.“ Prof. Dr. Joachim Weil, Chef der UKE-Kinderkardiologie: „Das Kind hatte eine Verengung der Hauptschlagader. Das Herz musste besonders stark pumpen, damit das Blut in den Körper gelangte. Dadurch wurde es zuerst groß und dann kraftlos.“

Die Operation wurde am 8. Februar vom neuen UKE-Kinderherzchirurgen Dr. Robert Cesnjevar und seinem Team erfolgreich durchgeführt. „Wir haben einen Zentimeter der verengten Aorta entfernt und sie dann wieder vernäht. So ein Eingriff wird immer in Zusammenarbeit mit den Kinderkardiologen geplant.“

Jetzt wird das kleine Herz von Diana mit Medikamenten stabilisiert. In zwei Wochen darf sie wahrscheinlich wieder nach Hause. Mama Igballe: „Ich danke ,Ein Herz für Kinder‘ und dem UKE. Sie haben meinem Baby ein neues Leben geschenkt.“

„Ein Herz für Kinder“

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