Luisa kämpfte wie eine Löwin

Ihre Tränen rührten Millionen. 2002 während der „Ein-Herz-für-Kinder“-Gala weinte das Mädchen aus Tadschikistan bittere Tränen. Damals war sie noch von der schweren Krebserkrankung gezeichnet. Ein Jahr später ist sie ein bildschöner Teenager mit schwarzen Wuschellocken und begrüßt bei der Gala mit Moderator Thomas Gottschalk die Gäste

Luisa kämpfte um ihr Leben. Sie hatte eine besonders seltene Leukämie-Form. In ihrer Heimat Duschanbe konnte man ihr nicht helfen. Ihr Vater starb 2000. Ganz allein mit ihrer Mutter kam sie im Jahr 2002 nach Deutschland. Ihre deutschstämmigen Großeltern, die bei Stuttgart leben, holten das todkranke Mädchen aus der Kinderkrebsklinik in Minsk zur Behandlung in die Bundesrepublik. Sie selbst hatten 10.000 Dollar für die Behandlung gespart. Doch das reichte nicht für die teure Chemotherapie.

Sternzeichen Löwe – Luisa ist eine Kämpferin

„Ein Herz für Kinder“ sammelte für die Behandlung von Luisa. Zahlreiche Krankenhausaufenthalte und stark belastende Chemo- und Strahlentherapien musste Luisa aushalten. Doch sie war tapfer. „Mein Sternzeichen ist Löwe, das sind Kämpfer“, sagte sie damals.

Neue Probleme

Nach überstandener Leukämie dann der Schock: Luisa, die bei ihren Großeltern lebte, sollte abgeschoben werden. Zeitgleich sorgte eine Pilzinfektion für Lebensgefahr, schwächte ihren Körper. Weitere regelmäßige Kontrolluntersuchungen waren überlebenswichtig, wären aber in Tadschikistan nicht möglich gewesen. Nach Protesten gegen den Abschiebungsbescheid lenkten die Behörden ein: Luisa durfte bleiben und ganz gesund werden.

„Ein Herz für Kinder“

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