Er leidet seit der Geburt an Epilepsie

Mit der Geburt begann der Leidensweg von Dmytro (7). Er leidet an schwerer Epilepsie und wir tagtäglich von schweren Krampfanfällen geschüttelt, die bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Die Ärzte in Dmytros Heimat sind machtlos. Sie haben bereits verschiedeneste Medikamente in unterschiedlichen Dosierungen ausprobiert, doch nichts hilft. Im Gegenteil – die Krampfanfälle sind mit der Zeit immer heftiger geworden und auch die Häufigkeit hat zugenommen.

Ganna (27) ist verzweifelt. Die Mutter: „Immer wenn mein Kind einen Anfall bekommt, setzt seine Atmung aus. Dmytro läuft dann im Gesicht ganz blau an. Immer habe ich Angst, dass er mir unter den Händen wegstirbt.“

Die ganze Situation ist für die junge Frau noch schwieriger geworden, nachdem sie von Dmytros Vater verlassen wurde. Ihm wurde es zuviel, sich um ein krankes Kind kümmern zu müssen. Seitdem kämpft sie allein und ohne finanzielle Unterstützung um das Leben ihres Kindes.

Da es für Dmytro in der Ukraine aber keine wirkliche medizinische Hilfe gibt, wandte sie sich an das Universitätsklinikum Erlangen, das auf Epilepsieerkrankungen spezialisiert ist.

Dmytro hat bereits jetzt durch die Krampfanfälle starke Verzögerungen in der geistigen und motorischen Entwicklung. Um weitere Rückschritte zu vermeiden und ihm doch noch ein einigermaßen normales Leben ermöglichen zu können, hofft Ganna auf den Erfolg eines chirurgischen Eingriffs, der ihr von den deutschen Ärzten vorgeschlagen wurde.

Dabei soll der anfallauslösende Teil des Gehirns vom Rest des Gehirns getrennt werden. Dmytro wird dann nach der OP zunächst neurologische Ausfallerscheinungen haben, diese können jedoch durch eine anschließende Rehabilitationsmaßnahme ausgeglichen werden.

Die Kosten der OP sind enorm hoch und können von der allein erziehenden Mutter nicht aus eigenen Mitteln gedeckt werden. Sie hat monatlich gerade mal 200 Euro zur Verfügung, die sie braucht, um den Lebensunterhalt für sich und Dmytro betreiten zu können.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich deshalb bereit, dem tapferen Dmytro zu helfen, damit in Deutschland endlich seine Leiden gelindert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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