Strahlentherapie soll Hirntumor vernichten

Dmytro war bis vor kurzem ein fröhliches und gesundes Kind, ging gern in den Kindergarten und zur Vorschule. An seiner Einschulung, auf die er sich schon so sehr freute, konnte der Junge aus der Ukraine nicht mehr teilnehmen, denn plötzlich erkrankte er lebensbedrohlich.

Im August 2009 klagte er immer wieder über höllische Kopfschmerzen, hinzu kamen Übelkeit und Schwäche. Mutter Margaryta (45) und ihr Mann Andrei waren in tiefster Sorge, als die Beschwerden auch nach einigen Tagen nicht weggingen.

Untersuchungen im Krankenhaus brachten eine Diagnose, die den Eltern fast den Verstand raubte. Bei Dmytro wurde ein Hirntumor festgestellt – damit begann für ihn ein Behandlungsmarathon, durch den er mehr Zeit im Krankenhaus verbrachte als zu Hause. Besonders schmerzlich vermisste Dmytro seine Freunde, mit denen er so gerne gespielt hat.

Der Tumor konnte zunächst mit Hilfe einer Chemotherapie deutlich verkleinert werden, der Resttumor kann jetzt jedoch nur noch mit Strahlentherapie vollständig beseitigt werden. Da es in der Ukraine keine Möglichkeiten gibt, die Radiotherapie durchzuführen, erklärte sich das Klinikum Offenbach bereit, die Behandlung zu übernehmen, die allerdings auch mit hohen Kosten verbunden ist. Die Eltern sind nicht in der Lage, das nötige Geld aufzubringen. Deshalb sagte „Ein Herz für Kinder“ Unterstützung zu und übernahm die Behandlungskosten.

Die Familie betet, das durch die Strahlentherapie der Krebs vollständig vernichtet werden kann und Dmytro somit die Chance hat, gesund und fröhlich aufzuwachsen. Mutter Margaryta: „Er wünscht sich so sehr, endlich zur Schule gehen zu können.“ Hoffentlich wird dieser Wunsch bald wahr.

„Ein Herz für Kinder“

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