Todes-Drama um diese Drillinge

Sie werden nie wieder Fußball spielen oder auf Bäume klettern. Selbst Laufen wird für sie immer nur ein Traum bleiben. BILD erzählt die traurigste Familiengeschichte des Ruhrgebiets: Die Drillinge Marcel, Maurice und Nicklas de Groot (9) leiden unter Muskeldystrophie Duchenne, einer seltenen Form von Muskelschwund.

Die ersten Symptome zeigten sich vor drei Jahren: „Marcel hatte Schmerzen im Bein. Wir dachten zuerst, das käme vom Wachstum“ sagt Mama Silke (37). Nach massenhaft Arztbesuchen und Tests dann jedoch die schockierende Nachricht: „Die Muskeln verschwinden nach und nach. Irgendwann können meine Jungs gar nichts mehr, müssen sogar beatmet werden.“

Obwohl die Drillinge nicht eineiig sind, wurde die tödlich verlaufende Krankheit bei allen dreien diagnostiziert, schreitet unaufhaltsam voran: Marcel und Maurice sitzen schon im Rollstuhl, nur Nicklas kann noch ohne Hilfe laufen. „Es fällt ihm aber extrem schwer. Für weitere Strecken braucht auch er einen Rolli“, erklärt Papa Frank (38) traurig.

Mama Silke hat mittlerweile einen kraftraubenden 24-Stunden-Job. „Marcel kann sich gar nicht mehr bewegen. In der Wohnung muss ich ihn also tragen.“ Das sind 36 Kilo, mehrmals täglich und auch nachts. Beklagt haben sich die Eltern jedoch nie: „Hauptsache, unseren Kindern geht es so gut wie möglich.“

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