Krebs-Diagnose vor Weihnachten

Während sich im Dezember 2011 viele Menschen auf Weihnachten freuten, brach für Egzon (12) aus dem Kosovo seine Welt zusammen. Ärzte fanden kurz vor dem Fest einen bösartigen Tumor, der sich in sein Schienbein gefressen hatte. Er musste so schnell wie möglich operiert werden, um zu verhindern, dass sich der Krebs weiter ausbreitet.

Die Situation war verzweifelt: Im Kosovo bestand keine Möglichkeit, den Jungen adäquat zu behandeln. Den Ärzten fehlt es an Erfahrung, die Krankenhäuser sind nur unzureichend ausgestattet, um eine Operation erfolgversprechend durchzuführen.

In ihrer Verzweiflung wandten sich die Eltern Sherif (50) und Metije (49) an das Universitätsklinikum Münster, wo erfahrene und renommierte Kinderkrebs-Spezialisten arbeiten.

Allerdings war die Operation in Deutschland auch mit enorm hohen Kosten verbunden. Egzon lebt mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen. Der Lohn im Kosovo beträgt durchschnittlich 200 Euro im Monat, es gibt keine Krankenversicherung, die für die entstehenden Kosten aufkommen würde.

Deshalb war Egzon dringend auf Hilfe angewiesen, denn nur die OP hätte sein Leben retten können. „Ein Herz für Kinder“ erklärte sich sofort bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen. Doch die Unterstützung kam zu spät. Der Krebs war stärker. Egzon hat den Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren. Ein Angehöriger: „Wir trauern sehr um ihn. Er war ein tapferer und starker Junge. Der einzige Trost ist, dass er nicht lange leiden musste.“

„Ein Herz für Kinder“

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