Mit Augenkrebs geboren

Solange haben sich Silvia (26) und ihr Mann Alexein ein Kind gewünscht. Als die kleine Ekaterina Anfang Dezember zur Welt kam, waren die jungen Eltern die glücklichsten Menschen. Doch ihre Freude währte nicht lange, denn die Ärzte in Moldawien teilten ihnen mit, dass ihre Tochter mit einer schweren Krebserkrankung geboren wurde.

Das kleine Mädchen leidet an einem beidseitigen Retinoblastom. In der Ukraine wurde die Diagnose bestätigt und sofort eine Chemotherapie eingeleitet. Doch leider brachte diese Behandlung keinen Erfolg. Die Tumorzellen bildeten sich nicht wie erhofft zurück. Die Ärzte empfahlen den Eltern deshalb dringend, Hilfe im Ausland zu suchen, da weder die Kliniken in Moldawien noch der Ukraine aufgrund mangelnder Ausstattung in der Lage sind, eine erfolgversprechende Behandlung durchzuführen.

Sofort nahmen die Eltern Kontakt mit dem Universitätsklinikum Essen auf, das in der Behandlung von Kinder-Augenkrebs-Erkrankungen als führend gilt. Nach Einschätzung der Spezialisten muss Ekaterina sofort operiert werden, um eine weitere Ausbreitung der Krebszellen zu verhindern. Leider kann das rechte Auge des Babys auch nicht mehr gerettet werden, da hier der Krebs bereits zu weit fortgeschritten ist.

Aufgrund der Dringlichkeit erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ sofort bereit, demn Großteil der Behandlungskosten zu übernehmen. Ohne diese Hilfe hätten es die Eltern niemals geschafft, innerhalb kürzester Zeit das Geld für die OP zusammenzubekommen, da sie lediglich über ein Einkommen von 200 Euro im Monat verfügen, das gerade reicht, um den Lebensunterhalt zu sichern.

Inzwischen ist Ekaterina am Klinikum in Essen aufgenommen worden, die Behandlung konnte beginnen. Jetzt hoffen die Eltern, dass das Leben ihrer geliebten Tochter gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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