„Papa ich gebe auf, ich kann nicht mehr“

Sein Lächeln ist müde, seine Augen traurig, die Haut blass. Tiefe Augenringe haben sich in sein Gesicht gegraben. Es ist nicht das Gesicht ein fünfjährigen Kindes, das doch eigentlich glücklich sein und unbeschwert aufwachsen sollte.

Warum ist das so?

Elhan aus dem Kosovo hat eine bösartige, heimtückische nahezu bestialische Krankheit heimgesucht, die sein Leben akut gefährdet: ein Rhabdomyosarkom – auch Weichteilkrebs genant, der sich im Bauchraum angesiedelt hat.

Vor einigen Monaten brach das Unheil ein und stellte damit alles auf den Kopf. Elhan (5) klagte immer wieder über Schmerzen und Unwohlsein. Seine Mutter Elma suchte ein Krankenhaus auf und nach wenigen Untersuchungen stand die Schreckensdiagnose fest: Krebs! Ein Rhabdomyosarkom – auch Weichteilkrebs genant, der sich im Bauchraum angesiedelt hat. Die Ärzte im Kosovo machten der verzweifelten jungen Frau wenig Hoffnung, dass ihr Sohn noch gerettet werden kann und wenn überhaupt nur im Ausland.

Für Elma brach eine Welt zusammen. Sie wusste nicht mehr ein noch aus, weinte den ganzen Tag. Sie hatte Angst, mit ansehen zu müssen, wie ihr ihr Kind unter den Händen wegstirbt. Eine Behandlung am Universitätsklinikum Tübingen kostete zehntausende Euro – Geld, das die Familie niemals allein aufbringen konnte.

Und die Zeit rannte ihnen davon, denn jede Woche, in der Elhan nicht behandelt wurde, brachte ihn dem Tod ein Stück näher.

„Ein Herz für Kinder“ machte Elma und ihrem Mann Fehmir wieder ein wenig Mut und sagte Unterstützung zu, sodass die lebensrettende Behandlung eingeleitet werden konnte.

Doch leider konnte Elhan auch in Tübingen nicht mehr geholfen werden, weil sein Tumor immer und immer wieder nachwuchs. Seine Tante: „Solange nur ein Tumor nachwuchs, konnte man noch operieren, jedoch wuchsen das letzte Mal gleich drei Geschwüre auf einmal in seinem ganzen Bauch, die alles versperrten. Auch die Organe und Gefäße waren betroffen.“

Die Ärzte konnten nichts mehr tun und auch den kleinen Jungen, der so tapfer gekämpft hatte, gingen die Kräfte aus. Seine letzten Worte zu seinem Vater: „Papa ich gebe auf, ich kann nicht mehr.“ Kurze Zeit später starb er in den Armen seiner Eltern.

 

„Ein Herz für Kinder“

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