Vor Epilepsie-Behandlung braucht sie eine Hüft-OP

Als Elisaveta (2) ein halbes Jahr als war, erlitt sie eine Meningokokken-Sepsis. Sie lag zwei Wochen im Koma, musste mehrfach wiederbelebt werden. Zwar konnten die Ärzte das Leben des Babys retten, doch seit dem Zwischenfall leidet Elisaveta an spastischer Tetraparese und Epilepsie. Täglich quälen sie schwere Krampfanfälle, die oft mehrere Minuten andauern.

Die Anfälle treten häufig nach dem Aufwachen auf und sistieren von selbst. Das Mädchen aus Russland ist während des Krampfes nicht ansprechbar und reagiert auf keine äußeren Reize. Dadurch ist Elisaveta stark entwicklungsverzögert, sie kann nicht laufen oder sitzen, nicht sprechen. Zudem muss sie über eine Magensonde ernährt werden und kann nur löffelweise Flüssigkeit zu sich nehmen.

Mutter Ekaterina (23) kümmert sich liebevoll um ihren kleinen Sonnenschein, macht alles Mögliche, um ihrem Kind das Leben ein wenig zu erleichtern. Doch in Russland sind die medizinischen Möglichkeiten durch mangelnde Erfahrung der Ärzte und mangelnde Ausstattung der Kliniken mehr als begrenzt, um eine erfolgversprechende Behandlung nach modernsten Standards durchführen zu können.

Deshalb beschloss die Mutter, ihre Tochter in Deutschland behandeln zu lassen. Seit Februar 2012 wird Liza bereits in Deutschland am Klinikum Schömberg behandelt. Jedoch ist es sehr schwierig sie zu therapieren, da sie zusätzlich auch noch an einer Hüftluxation leidet, die große Schmerzen verursacht.

Damit die Epilepsie-Therapie Erfolge zeigt, muss zunächst die Hüfte operiert werden, denn nur wenn Liza schmerzfrei ist, macht es Sinn die Behandlung in Schömberg fortzuführen. Für die Hüft-OP fehlt der Mutter allerdings das Geld. Sie konnte gerade nur die Behandlung in Schömberg bezahlen.

Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Hüft-Operation zu bezahlen, die am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus durchgeführt wird. Wenn alles gut verläuft, hat Liza hoffentlich die Chance, das die Epilepsie-Therapie in Schömberg endlich ihre Leiden lindert.

„Ein Herz für Kinder“

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