Kleine Eman (9) in Berlin gerettet

Für längere Wege, etwa über den Klinikflur, nimmt sie noch den Rollstuhl. Aber wenn sie ins Spielzimmer will oder zu ihrer Mami, dann rennt Eman (9) einfach los. Und das ist ein Wunder!

Als das kleine Mädchen vor vier Wochen in Berlin landete, war kaum noch Leben in dem zarten Kind. In Emans Organen staute sich Wasser – und das Schlimmste: Ihr Herz hatte fast alle Kraft verloren, drohte aufzugeben.

„Eman kam mit dem Taxi vom Flughafen zu uns und direkt in den Operationssaal“, berichtet Prof. Roland Hetzer, Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin. Eman lebt mit ihren Eltern und sechs Geschwistern in Beit Hanun in Gaza.

Schon von Geburt an war ihr Herz falsch gewachsen. Die Adern führten nicht so, wie sie sollen, vom Herzen in die Lunge. Ihre Mama Abeer Nassar (35): „Ohne die Hilfe der Menschen in Deutschland wäre mein Kind gestorben!“

Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ hat zusammen mit den BILD-Lesern einen Teil der Behandlungskosten (40 000 Euro) gespendet.

Und tatsächlich: Eman ist jetzt das, was die Ärzte „herzstabil“ nennen! In zehn Tagen fliegt sie nach Hause. Prof. Hetzer: „In diese neugierigen, hoffnungsvollen Augen zu schauen, das ist mein Weihnachtswunder!“

„Ein Herz für Kinder“

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