Er verätzte sich die Speiseröhre

Cheibany (3) hält sich ängstlich den Mund zu. Seine Mutter füttert ihn über eine Magensonde. Trotzdem ist der Junge aus Mauretanien stark untergewichtig und braucht dringend Hilfe. Ein fürchterliches Versehen änderte sein Leben dramatisch.

Vor zwei Jahren wollte der kleine Junge, Wasser trinken, weil er ganz durstig war. Er sah einen Eimer, dachte darin wäre Wasser. Tatsächlich aber war das Putzwasser mit Ätznatron verdünnt. Obwohl er nicht viel Flüssigkeit zu sich nahm, hatte dieser Irrtum schlimme Folgen. Cheibany verätzte sich die Speiseröhre.

Zunächst wurde der Junge notfallmäßig versorgt, allerdings hat die ätzende Flüssigkeit die Speiseröhre des Jungen so schwer verletzt. dass er keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen kann. Die medizinische Versorgung bei dem Notfall war alles andere als optimal. Nun ist die Speiseröhre nach zwei Jahren so sehr vernarbt und dadurch verengt, dass er keine feste Nahrung mehr schlucken kann.

Cheibany wird deshalb über eine Magensonde ernährt. Dennoch ist sein Ernährungszustand sehr schlecht.

Seine Eltern sind tief verzweifelt, weil sie ihrem Sohn nicht helfen können. Nur im Ausland gibt es eine Chance, Cheibany durch einen aufwendige Operation zu retten.

Eine deutsche Helferin wird auf den tragischen Fall aufmerksam und wendet sich an „Ein Herz für Kinder“. Da Cheibany schnelle Hilfe braucht, erklärte sich die BILD-Hilfsorganisation bereit, den Jungen zu unterstützen.

Seit Anfang des Jahres ist Cheibany in den Kliniken der Stadt Köln in Behandlung.


„Ein Herz für Kinder“

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