Keine Rettung für sein linkes Auge

Er möchte die Welt so gerne mit beiden Augen sehen und entdecken, doch durch eine schlimme Krebserkrankung bleibt den Ärzten jetzt keine andere Möglichkeit, als das linke Auge zu entfernen, um so Eugenis (2) Leben zu retten.

Durch Zufall entdeckten die Eltern, das etwas mit den Augen ihres Sohnes nicht stimmt. Auf Fotos waren merkwürdige, kleine Flecken zu sehen, die sie sich nicht erklären konnten. Im Krankenhaus teilten die Ärzte den Eltern dann nach eingehenden Untersuchungen mit, dass Eugeni an einem Retinoblastom erkrankt ist.

In Minsk wurde deshalb sofort eine mehrmonatige Chemotherapie durchgeführt, durch die allerdings nicht alle Krebszellen vernichtet werden konnten. Die weißrussischen Ärzte empfahlen deshalb eine weiterführenden Operation, die am Krankenhaus Minsk allerdings nicht durchgeführt werden kann. Der Tumor liegt so dicht am Sehnerv, deshalb sind hochmoderne, mikroinvasive medizinischen Geräte notwendig, die in der Klinik nicht vorganden sind.

Voller Hoffnung fuhren die Eltern mit ihrem Sohn an die Charité in Berlin, den hier ist es den Ärzten möglich, eine solche OP durchzuführen. Leider aber stellte sich bei den Untersuchungen heraus, das Eugenis Auge nicht gerettet werden kann, da der Tumor bereits zu groß war und nicht vollständig hätte entfernt werden die Gefahr. Die Gefahr das Krebszellen im Auge verbleiben, die dann möglicherweise ins Gehirn streuen, war einfach zu groß.

So blieb als letzter Ausweg nur die operative Entfernung des betroffenen Auges. Die Kosten für die OP hat „Ein Herz für Kinder“ übernommen. So bleibt zu hoffen, dass Eugeni trotz der schlimmen Operation den Krebs endgültig besiegt hat.

„Ein Herz für Kinder“

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