Eugeny hat den Kampf gegen den Krebs verloren

Mit einem Fahrradunfall begann Eugenys (7) Leidensgeschichte. Er machte zusammen mit seinen Freunden eine Radtour und stürzte dabei. Sicherheitshalber gingen seine Eltern Alexej und Viktoria mit ihm zum Arzt, denn sein Bauch war etwas geschwollen. Die Ärzte glaubten an einen Bluterguss und gaben ihm eine Salbe mit.

Alexej und Viktoria glaubten, damit sei alles überstanden aber Eugeny klagte immer wieder über starke Bauchschmerzen. Als es nach sechs Monaten immer noch nicht besser wurde, gingen die Eltern wieder mit ihm ins Krankenhaus.

Eingehende Untersuchungen brachten dann eine erschreckende Diagnose: ein Neuroblastom im vierten Stadium mit mehreren Metastasen.

Sofort wurde Eugeny operiert und bekam anschließend mehrere Blöcke Chemotherapie. Doch die Behandlung in Russland brachte keinen Erfolg. Die Ärzte sahen keine Möglichkeiten mehr, den Jungen zu retten und schickten ihn zum Sterben nach Hause.

Ein Schock für die ganze Familie. Doch für sie war klar, dass sie ihren Sohn nicht aufgeben können und setzten sich mit Ärzten der Universitätsklinik in München in Verbindung.

Nach Sichtung der Befunde kamen die renommierten und erfahrenen Ärzte zu dem Schluss, dass es reelle Chancen gibt, das Leben des Kindes zu retten.

Anfang September wurde der tapfere, mutige Junge in München erneut operiert. Die Ärzte hatten gehofft, den Tumor im Bauchraum nahezu vollständig entfernen zu können. Doch während des Eingriffs stellten sie fest, dass der Krebs weitaus mehr gewuchert hatte, als bisher angenommen.

Das neue Konzept: Mit einer Chemotherapie wollen sie den Tumor zunächst weiter verkleinern, um ihn dann entfernen zu können. Für diese Behandlung sagte auch „Ein Herz für Kinder“ weitere Unterstützung zu.

Die verzweifelten Eltern: „Eugeny möchte so gerne wieder mit seinen Freunden spielen und Fahrrad fahren.“

Dieser Wunsch erfüllte sich nicht mehr. Trotz der neuen Therapie wurde der Kleine immer schwächer und hatte am Ende keine Chance mehr, den Krebs zu besiegen. Eine Freundin der Familie: „Er war eine richtige Kämpfernatur. Ein so positiver, optimistischer Mensch. Er bleibt für immer in unseren Herzen.“

„Ein Herz für Kinder“

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