Baby Evelin musste dringend operiert werden

Überall an Evelins Körper sind Elektroden und Kabel befestigt. Sie überwachen die Vitalfunktionen des Babys, denn schon kurz nach der Geburt schwebte Evelin in akuter Lebensgefahr.

Eigentlich wollte Evgeniya nur ihre Freundin in Deutschland besuchen. Doch plötzlich bekam die Frau aus Kasachstan starke Blutungen. Sofort wurde sie ins nächste Krankenhaus gebracht. Dort wurde dann Evgeniyas Baby notfallmäßig entbunden.

Rettung in letzter Minute: Wie der behandelnde Arzt mitteilte, wären Mutter und Kind verstorben, wenn sie nur 10 Minuten später gekommen wären.

Doch die dramatischen Momente im Leben der jungen Mutter und ihres Babys waren damit noch nicht vorbei. Denn die Ärzte stellten fest, dass Evelin eine Kloakenfehlbildung hat. Blase und Harnröhre, Gebärmutter und Scheide wie auch der Enddarm hatten bei dieser extremen Fehlbildung, die besonders häufig bei Mädchen vorkommt, nur eine einzige Öffnung nach außen.

Für Evgeniya blieb nicht mal die Zeit, ihr Baby in den Armen zu halten, denn Evelin musste sofort operiert werden. Ihr wurde ein künstlicher Darmausgang gelegt.

Inzwischen – gut vier Wochen nach der Geburt – hatten sich Mutter und Kind gut von allen Strapazen erholt.

Ein kurzes Durchatmen nur, denn Evelin musste erneut operiert werden, damit die eigentliche Fehlbildung korrigiert werden konnte. Die Kosten für die komplette Behandlung beliefen sich auf rund 36 000 Euro, die die Mutter aus Kasachstan nicht aufbringen konnte.

„Ein Herz für Kinder“ half Baby Evelin hat nun nach den dramatischen Ereignissen die Chance auf ein lebenswertes, normales Leben.

„Ein Herz für Kinder“

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