Schwere Verbrennungen nach Unfall mit Petroleum

Fakhruddin (10) spielte mit Petroleum und ahnte nicht, wie gefährlich das ist. Plötzlich stand der Brennstoff in Flammen, die sofort auf den Körper des Jungen übergingen. 30 Prozent seiner Körperfläche waren verbrannt – besonders schlimm betroffen waren Beine und Hüften.

In Afghanistan konnte seine Verbrennungen dritten Grades nur notdürftig versorgt werden. Da die medizinische Versorgung aber nicht ausreichend war, kam es immer wieder zu Entzündungen, sodass schließlich sogar der Hüftknochen des Jungen freilag.

In dieser kümmerlichen Situation wurden Mitarbeiter des „Friedensdorf International“ auf den dramatischen Fall aufmerksam. Zusammen mit anderen kranken Kindern brachte die Organisation Fakhruddin nach Deutschland, wo er zunächst am Rhön-Klinikum Heidelberg behandelt wurde.

Der Junge bekam mehrere Hauttransplantationen, die Ärzte waren zufrieden mit dem Ergebnis. Doch durch einen Keim wurden die Transplantate abgestoßen und es kam immer wieder zu schweren Entzündungen.

Fakhruddin musste ins Kinder-Krankenhaus Park Schönfeld in Kassel verlegt werden. Hier gibt es eine spezialisierte Klinik für verbrannte Kinder. Der tapfere Junge konnte in Kassel stabilisiert werden, erste Transplantationen wurden erfolgreich durchgeführt.

Da durch die Komplikationen die Behandlungskosten erheblich gestiegen waren, sagte „Ein Herz für Kinder“ Hilfe zu, damit die weitere Versorgung von Fakhruddins Wunden gesichert ist.

„Ein Herz für Kinder“

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