Ganze Familie glücklich

Eine Großfamilie aus Schleswig-Holstein muss ein besonders schweres Schicksal meistern. Der Vater ist durch die Folgen eines Wegeunfalls seit mehr als 25 Jahren schwer gehbehindert und kann nicht mehr arbeiten. Tochter Annika leidet an schwerem Diabetes, Sohn Daniel hat ADHS. Die Familie lebt in einem behindertengerechten Eigenheim, das noch abbezahlt werden muss.

Annika (12) bedarf aufgrund ihrer schweren Zuckererkrankung, die nicht einstellbar ist, einer ganztägigen Betreuung. Weiterhin hat sie eine Sprachentwicklungsverzögerung und Wahrnehmungsstörungen. Sie ist nicht in der Lage, zu hohe oder zu niedrige Zuckerwerte körperlich zu empfinden. Ihre Eltern müssen deshalb ihren Zustand rund um die Uhr überwachen. Annika muss oft zum Arzt und zu Schulungen, bei denen sie lernen soll, ihren Zustand zu erkennen. Hinzu kommen Aufenthalte in der Kinderklinik Heide, die 100 km vom Wohnort der Familie entfernt liegt.

Auch Daniel ist das Sorgenkind der Familie. Durch seine ADHS-Erkrankung wurde er an der Grundschule in seinem Heimatort gemobbt und missachtet. Deshalb beschlossen die Eltern, ihn an einer anderen Schule unterzubringen, die rund 6 Kilometer entfernt ist.

Das alte Auto der Familie konnte nicht mehr verkehrsgerecht genutzt werden, eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft war dadurch fast nicht mehr möglich. Eines neues Auto wurde deshalb dringend benötigt, das genug Platz für die sechsköpfige Familie bietet und entsprechend behindertengerecht umgebaut ist. Da die Familie allein nicht für die Kosten aufkommen konnte, half „Ein Herz für Kinder“ und machte so eine ganze Familie glücklich.

„Ein Herz für Kinder“

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