Was hast du dieser Familie angetan?

Es ist das Schlimmste für Eltern, wenn sie ins Grab ihres Kindes blicken müssen. Manfred und Sandra B. (34,31) haben das erlebt! Schon zwei ihrer Kinder starben an Krebs. Und jetzt ist auch noch die Mutter selbst erkrankt.

Schicksal, warum bist Du so gnadenlos? Manfred und Sandra träumten vom Glück, als sie vor 7 Jahren heirateten. Wie hätten sie damals auch ahnen können, dass ihr Leben zum Alptraum würde?

Januar 2000: Das erste Kind, Sabrina, ist gerade 6 Monate alt, als Ärzte Veränderungen am Unterleib entdecken. Auf dem Ultraschall die Schockbilder: Das kleine Mädchen leidet am seltenen Nebennierenrinden-Karzinom, einer bösartigen Krebsform. Eine Nebenniere wird operativ entfernt. Die kleine Sabrina erholt sich.

April 2002: Die Mutter entdeckt an Sabrinas Fußsohle zwei Knoten. Wenig später steht fest: Der Krebs ist wieder da! Sabrina leidet an einem Muskelend-Tumor. Der Fuß wächst zu einem Klumpen. Der Krebs frisst sich bis hoch zur Lunge. Am 15. Dezember wird der Blondschopf aus der Klinik entlassen: Zum Sterben! Nur mühsam können sich die Eltern aus dem tiefen Loch befreien. Noch im selben Jahr kommt Tochter Alina kommt zur Welt, ein Jahr darauf folgt Sarah. Ein bisschen Glück, ein bisschen heile Welt.

Dann der nächste Schock: Sarah wird krank. Die Mutter: „Sie musste dauernd brechen, hat nichts mehr getrunken.“ Die Diagnose: Ein Tumor ist in die äußerste Hirnkammer eingewachsen, ein sogenanntes Plexus-Karzinom. Nur 25 Fälle gab es weltweit in 5 Jahren. Der Tumor wird entfernt, kommt aber drei Mal wieder. Bis zum Schluss bäumt sich der kleine Körper dagegen auf. Dann stirbt Sarah mit nicht mal 2 Jahren unter grauenhaften Qualen.

Doch das Schicksal schlägt noch einmal zu. Kaum ist das Kind beerdigt, muss die Mutter ins Krankenhaus. Sie hat Darmkrebs, wird operiert. Seit kurzem ist sie aus der Klinik zurück. Die Trauer, die Sorge um die eigene Gesundheit – das bringt die Familie um den Verstand.

Jetzt sind da noch finanzielle Nöte: Arztbesuche, Medikamente, Therapien. Die Mutter: „Ich würde gerne eine alternative Therapie machen, die die Krankenkasse nicht bezahlt. Wir können es uns aber nicht leisten. Wir müssen unser Haus abbezahlen, denn darin sind die einzigen Erinnerungen an unsere beiden verstorbenen Kinder. Und die wollen wir nicht hergeben.“

„Ein Herz für Kinder“

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