Komplizierte OP rettet das Bein von Felix

Sein rechtes Knie konnte Felix (13) aus Angola kaum noch bewegen und deshalb nicht mehr richtig laufen. Bei einem Unfall hatte er sich das Bein gebrochen, doch der Bruch wuchs in einer Fehlstellung zusammen. Und dann kam auch noch eine Entzündung dazu. Die Folge: Felix hatte unerträgliche Schmerzen.

In Angola gab es für Felix keine Chance auf Heilung und Linderung seiner Schmerzen, weil es an Fachkräften und notwendiger medizinischer Ausrüstung fehlt.

Deshalb wurde er nach Deutschland gebracht. Verschiedene Behandlungsversuche seit 2006 in einer Kölner Klinik mit wiederholten Operationen und unterschiedlichen Versuchen, eine Heilung des Oberschenkelknochens herbeizuführen, waren leider nicht erfolgreich.

Jetzt halfen ihm die Spezialisten des Wilhelmstift in Hamburg. In einer großen Operation wurden ihm 7 Zentimeter des entzündeten Knochens entfernt und mit einer Verlängerung des defekten Abschnitts begonnen. Mit einem speziellen Fixateur externe soll nun der Oberschenkel stabilisiert werden, bis der Knochen langsam nachgewachsen ist.

Pro Tag kann der Oberschenkelknochen um 1 Millimeter wachsen – Felix braucht also viel Geduld bis sein Bein wieder ganz ausgeheilt ist.

Da die Hamburger Klinik bislang für alle Kosten der Behandlung aufgekommen ist, fehlte das Geld für den Fixateur externe. „Ein Herz für Kinder“ half und ermöglicht Felix nun, das er hoffentlich bald wieder richtig gesund werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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