Ich habe nur geweint. Ich dachte, ich muss sterben …

Feride (11) strahlt vor Glück – sie hat den Kampf um ihr Leben gewonnen!

„Ein Wunder“, flüstert Mutter Arbnesha (37). „Ein Engel hat auf mich aufgepasst“, lacht Feride. Im Frühjahr war das Mädchen aus Pristina (Kosovo) dem Tod ganz nah. Eine schwere chronische Hepatitis vergiftete ihren Körper, sie brauchte eine neue Leber. Und die Ärzte im Kosovo konnten nicht helfen. Trotz Bluttransfusionen wurde ihr Zustand immer schlimmer. Der Bauch aufgetrieben, starke Erschöpfung, Erbrechen, Atemnot, Feride weinte nur noch vor Schmerzen. „Ich dachte, ich muss sterben.“ Dann der Hilferuf an „Ein Herz für Kinder“.

„Es war allerhöchste Zeit, als sie zu uns kam“, sagt Prof. Martin Burdelski vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, „,Ein Herz für Kinder‘ hat ihr Leben gerettet!“

Vier Monate Warten auf eine Spenderleber, Ferides Leben stand auch in Hamburg noch auf der Kippe. Apathisch lag sie im Bett, gezeichnet von den schweren Medikamenten. Dann Ende August die erlösende Nachricht, nachts um elf: „Wir haben ein Organ, es geht los.“

„Ich war froh, hatte aber auch wahnsinnig Angst“, sagt Ferides Mutter. Sie ließ ihre Tochter in dem Glauben, sie müsse nur noch mal zum Ultraschall. Sieben Stunden dauerte die OP, alles ging gut!

„Als ich wach wurde, stand Mama neben meinem Bett, hielt meine Hand und lächelte“, erzählt Feride, „ich habe den dicken Verband gefühlt und wusste Bescheid. Ich war sehr, sehr glücklich.“

Feride hat sich schnell erholt, bald darf sie zurück nach Hause. Und sie schmiedet zum ersten Mal in ihrem Leben Zukunftspläne: „Seit ich fünf war, lag ich nur in Kliniken. Jetzt will ich zur Schule gehen, endlich Lesen und Schreiben lernen.“ Und worauf freut sie sich am allermeisten? Ein breites Lachen: „Auf meinen Papa!“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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