Deutsche Ärzte operieren in Tansania

Medizinische Versorgung ist für uns heutzutage selbstverständlich – in anderen Teilen der Welt – wie zum Beispiel in Tansania – ist sie Luxus.

Tansania zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, sodass viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben. Die meisten Familien sind so arm, dass sie den Tagessatz eines Krankenhauses von umgerechnet 3 Euro nicht aufbringen können.

Das Projekt „Feuerkinder“ hilft dort, wo sich andere nicht aus eigener Kraft helfen können. Die Schwerpunkte liegen auf der operativen Korrektur von Klumpfüßen, extrem verbogenen Beinen sowie anderer orthopädischer und unfallchirurgischer Erkrankungen und Verletzungen, die für die kleinen Patienten kostenlos durchgeführt werden.

Mehr als 100 Kindern kann pro Einsatz geholfen werden (Foto: Privat)
Mehr als 100 Kindern kann pro Einsatz geholfen werden (Foto: Privat)

Seit 2000 kommen Ärzte, Schwestern und Pfleger aus Deutschland für mehrere Wochen nach Tansania, um behinderte Kinder und Jugendliche zu operieren. Die Tendenz der Operationen ist dabei stetig steigend.

Nachdem im 1. Jahr des Projektes während des dreiwöchigen Einsatzes 41 meist kleinere Operationen ausgeführt wurden, hat sich durch personelle Ergänzung die Zahl der Operationen pro Jahr auf 138 erhöht.

Jeder Einsatz der Ärzte ist mit hohen Kosten verbunden: Es werden Instrumentarien, Verbandsmaterial, Gehwagen, Rollstühle benötigt. Damit das Projekt fortgeführt und erweitert werden kann, sagte „Ein Herz Für Kinder“ großzügige Unterstützung zu, denn jedes Kind hat ein Recht auf medizinische Versorgung, kein Kind soll leiden, wenn es eine Chance auf Besserung gibt.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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