Letzte Hoffnung – eine OP in Deutschland

Fjollas (7) Schicksal rührt zu Tränen! Das kleine Mädchen aus dem Kosovo ist sterbenskrank. Unter ihrer Stirn sitzt ein Tumor. Ein Glioblastom. Seit Wochen wartet sie darauf, operiert werden zu können. Jetzt kommt Rettung in letzter Minute.

Zum ersten Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Kosovo wurde in Berlin feierlich deren Botschaft eröffnet. Dabei gab es noch ein ganz besonderes Geschenk: Shaqir Gashi, Vorsitzender des Vereins „Mutter Teresa Deutschland e.V.“ überreichte „Ein Herz für Kinder“-Chefin Martina Krüger einen Scheck über 50 000 Euro. Der Verein, dessen Ziel es ist, bedürftigen und kranken Kindern aus dem Kosovo zu helfen, sammelte das Geld, um Fjolla zu retten.

Botschafter Dr. Vilson Mirdita dankte gleichzeitig „Ein Herz für Kinder“ für das jahrelange und intensive Engagement für die bedürftigen Kinder im Kosovo.

Rückblick: Der Beginn von Fjollas Leidensgeschichte! Als das Mädchen ein Jahr alt ist, bekommt sie plötzlich epileptische Anfälle. Immer wieder und in immer kürzeren Abständen.

Die Ärzte versuchen mit Medikamenten, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Ohne Erfolg. Mit jedem Krampfanfall wird Gewebe im Gehirn zerstört, was dazu führte, dass Fjolla inzwischen nicht mehr sprechen und laufen kann.

Überall im Kosovo suchen die Eltern verzweifelt nach Hilfe. Sie konsultieren Spezialisten in Prizren, die aber nichts für das Mädchen tun können.

Die Situation spitzt sich dramatisch zu: Fjolla wird von amerikanischen Ärzten in Ferizaj untersucht. Sie stellen fest, dass das Mädchen an einem Glioblastom leidet – ein extrem schnell wachsender und besonders bösartiger Tumor, der nur schwer zu behandeln ist, weil er so rasant in umgebendes Gewebe eindringt. Fjollas Mutter Fazile zittert, barmt um ihr Kind. Ihre Angst, dass ihr die furchtbare Krankheit, das entreißt, was ihr in der Welt am teuersten ist, wird immer größer. Mit jedem Tag.

Denn: Fjolla hat den Tod vor Augen. Mehr und mehr zerquetscht der Tumor ihr Gehirn, löscht nach und nach ihre Körperfunktionen aus.

Die einzige Hoffnung: Eine Operation in Deutschland mit anschließender Bestrahlungs- und Chemotherapie. Die Behandlung am Uniklinikum Ulm kostet fast 50 000 Euro. „Ein Herz für Kinder“ ruft zu Spenden auf, der Verein „Mutter Teresa Deutschland“ wird auf ihr Schicksal aufmerksam – und handelt sofort.

Mit der großzügigen Spende sind nun alle Kosten für die OP und die Bestrahlungstherapie gedeckt. Fjolla kann nach Deutschland kommen und hat damit die Chance, dass sie den Kampf gegen den heimtückischen Krebs gewinnen kann.

 

„Ein Herz für Kinder“ bedankt sich bei folgenden Spendern, die mit ihrer großzügigen Unterstützung dafür gesorgt haben, das Fjolla operiert werden kann:

• ECOLOG AG DEUTSCHLAND: Herr Lazim Destani (Düsseldorf) 10 000 Euro

• FETAXID AG SCHWEIZ: Herr Fehmi Fetahu (Altbüron): 5000 CHF

• ALBATOUR GmbH – Herr Veton Behrami (München): 1000 Euro

• Shoqata Mutter Teresa Deutschland e.V. (München) übernimmt den benötigten Restbetrag

 

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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