Herz-OP in letzter Sekunde

Die Zeit drängt! Francezkas (3) Herz kann durch einen vierfachen Defekt nicht richtig arbeiten und den Körper nur unzureichend mit Sauerstoff versorgen.

Ihre Lippen und Finger sind schon ganz balu angelaufen – ein ernstes Zeichen! Das kleine Mädchen von den Philippinen kann nur noch eine schnelle Operation retten und die bezahlt „Ein Herz für Kinder“.

Schon nach der Geburt wurde bei dem Mädchen die sogenannte Fallot’schen Tetralogie diagnostiziert.

Was ist eine Fallot-Tetralogie?

Die Fallot-Tetralogie (auch Fallot’sche Tetralogie) ist eine angeborene Herzfehlbildung, die etwa 10 Prozent der angeborenen Herzfehler ausmacht. Sie besteht aus vier Komponenten (daher Tetralogie): einer Pulmonalstenose, einem Ventrikelseptumdefekt, einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie einer nachfolgenden Rechtsherzhypertrophie.

Die auch im Deutschen bei Medizinern gebräuchliche Abkürzung ToF leitet sich aus dem Englischen Tetralogy of Fallot ab.

Eine Besonderheit der Fallot-Tetralogie sind hypoxämische Anfälle. Bei einem solchen Anfall werden die Kinder unruhig und ängstlich, die Herzfrequenz steigt auf Werte zwischen 140 bis 160 Schläge/Minute. Die Kinder können grau-blass-blau erscheinen und das Bewusstsein ist getrübt, bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Auch Francezkas Zustand war akut, deshalb mussten die Ärzte am Phillipine Heart Center umgehend handeln. Durch die schnelle Untersrützung der BILD-Hilfsorganisation konnte das kleine Mädchens operiert werden. Einer vollständigen Genesung steht jetzt hoffentlich nichts mehr im Wege.

„Ein Herz für Kinder“

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