Bibliothek als Ort der Begegnung

Zu den Basiskompetenzen, die Schule über die bloße Vermittlung des Lernstoffes hinaus fördern soll, gehören Lese-, Medien- und Informationskompetenz. Lesekompetenz ist der Ausgangspunkt und die Grundlage für eine umfassende Informationskompetenz sowie intellektuelle und gesellschaftliche Orientierung. Lese- und Informationskompetenz sind somit heute Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Daher ist die Entwicklung und Förderung der Lese- und Informationskompetenz für die Lehrkräfte des Friedrich-Spree-Gymnasiums in Trier das wichtigste Ziel der Bibliotheksarbeit.

Nun sind allerdings die Chancen, gute Leser zu werden, ungleich verteilt. Die Zahl der lesesozialisatorisch gesprochen – weniger Privilegierten nimmt zu. Seit Sommer 2011 ist die Nachbarschule, mit der das Gymnasium eine gemeinsame Orientierungsstufe hat, eine „RealschuIe plus“. Somit hat die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler sowohl im sozialen Bereich als auch im Blick auf ihren Bildungshintergrund zugenommen und die Zahl der schwachen Leser ist weiter angestiegen.

Daher ist die Bibliotheksarbeit mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Zudem kommt der Schulbibliothek eine entscheidende Bedeutung im Bereich der Lern- und Leseförderung sowie des selbstständigen Lernens zu. Dies erfordert neben überarbeiteten didaktischen Konzepten nicht zuletzt auch angemessene Lernumgebungen.

Die Vision der Schule: eine Bibliothek als Zentrum des Lernens und der Begegnung. Darüber hinaus ist sie ein Ort der Ruhe und Entspannung für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschule.

Mit der bisherigen Unterstützung des Fördervereins konnte der Bestand an Büchern und digitalen Medien aktualisiert und ausgebaut werden. Zur Vervollständigung des Ziels einer Schulbibliothek, die neben dem Lernen auch zum Lesen, der Begegnung und dem Entspannen motivieren soll, wurden dringend ansprechende und haltbare Sitzgelegenheiten für die Schüler in der Leseecke benötigt. Dort sollen sowohl einzelne Schüler sowie ganze Klassen einen Ort zum „Schmökern“ haben. Auch für Autorenbegegnungen ist die Leseecke ein idealer Ort.

Die alte Bestuhlung, die platzmäßig ohnehin nicht ausreichte, musste entfernt werden, da sie nicht nur ungemütlich, sondern auch abgenutzt war. Es war vorgesehen, ein modernes, mehrstufiges Sitzpodest einzubauen, das den Raum optimal ausfüllt und einer ganzen Klasse Sitzgelegenheiten bietet. Zudem sollte im Zuge des Umbaus auch eine funktionale Ausleihtheke installiert werden, die genügend Platz für Computer, Drucker und Kopierer bietet.

Die Gelder des Fördervereins waren aber bereits durch die Anschaffung neuer Bücher erschöpft, sodass sich „Ein Herz für Kinder“ bereit erklärte, die Schule zu unterstützen, um so die Vision von der neuen Bibliothek wahr werden zu lassen.

„Ein Herz für Kinder“

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