Kinderintensiv-Station für schwer kranke kleine Patienten

Der Tsunami am 26. Dezember 2004 tötete auf Sri Lanka fast 40 000 Menschen und brachte unvorstellbares Leid. Unzählige Kinder mussten sterben, weil es keine medizinische Intensivversorgung gab. Besonders schlimm traf es Galle, eine große Stadt im Südwesten.

Mit intensivmedizinischer Behandlung  von Kindern war es ohnehin nicht leicht in Sri Lanka: Für 5 Millionen Kinder unter den 20 Millionen Einwohner der Insel, gab es damals nur 6 Intensivbetten im 4  Autostunden entfernten Colombo, und fast alle Straßen hatte der Tsunami völlig vernichtet!

Deshalb entschlossen sich unmittelbar nach dem Tsunami der Hannoversche Lions Club, die Stadt Hannover und dessen Bürger dazu, eine Kinder-Intensivstation im Lehrkrankenhaus in Galle zu errichten, um ganz gezielt die kleinen schwer kranken Patienten behandeln zu können.

Bis heute ist die Station mit 4 Betten und der notwendigen Medizintechnik ausgestattet. 7 Ärzte und 18 Schwestern betreuen die Kinder. Die Medizinische Hochschule Hannover leitet die Kinderintensivstation und schult das Personal.

Da es in Sri Lanka viel zu viele schwere kranke Kinder gibt, soll die Station um drei Betten erweitert werden, ein weiteres Stockwerk soll zu einer Intermediate Care Unit ausgebaut und mit neuen medizinischen Geräten ausgestattet werden.

Die Intermediate Care Station ist dabei als Bindeglied zwischen Intensivstation und der Normalstation vorgesehen. Die Station ist für Kinder gedacht, die einen hohen Überwachungs- und Betreuungsaufwand verursachen. Es soll ein Patientenraum mit 9 Betten, drei Isolierräume, 3 Dienstzimmer, ein Aufenhalts- und ein Vorratsraum entstehen. Ebenso wird ein Aufzug benötigt, um die Patienten vom Erdgeschoss ins Obergeschoss zu transportieren.

Da diese geplanten Erweiterungsarbeiten nicht ausschließlich aus eigenen Mitteln bezahlt werden konnten, entschloss sich die BILD-Hilfsorganisation das Projekt zu unterstützen und damit sicherzustellen, das in naher Zukunft noch mehr schwer kranken Kindern geholfen werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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