Schwere Fehlbildung des Arms

Der kleine George (1) aus Georgien kam mit einer Fehlbildung des rechten Arms und der rechten Hand auf die Welt. Dadurch das er kein normales Knochengerüst in Arm und Daumen hat, ist auch deren normale Funktion nicht gegeben.

Während der ganzen Schwangerschaftszeit erklärte der Arzt den werdenden Eltern Ana (21) und Daviti (27), dass man den Daumen nicht sehen könnte, weil das Baby ihn im Mund hat. Das die wahre Ursache eine Fehlbildung sein könnte, ahnte zu dieser Zeit niemand. Denn auch über Ultraschallaufnahmen wurden keine Anomalien bemerkt.

Nach der Geburt dann der Schock: „Er sah so anders aus. Wir wussten ja vorher von nichts.“ Erst über einen Monat nach der Geburt erlaubte der behandelnde Arzt die Aufnahme von Röntgenbildern – erst so wurde das gesamte Ausmaß der Fehlbildung deutlich.

Die jungen Eltern wussten nicht, was sie für den kleinen George hätten tun können oder sollen. In ihrem Heimatland wurde ihnen von den Ärzten nur gesagt, das es keine Möglichkeit zur Korrektur gäbe, bis George nicht 14 Jahre alt wäre .

Aber Ana und Daviti informierten sich im Internet über die Krankheit ihres Sohnes und entschieden sich dafür, die Hand so schnell wie möglich operieren zu lassen. Durch einen Arzt stellten sie Kontakt zur Hadassah-Klinik in Israel her. Bei der Ankunft und Erstuntersuchung erklärte ihnen der Arzt, dass die Situation sehr schwierig sei. Das Baby würde mehrere Operationen benötigen, die viel Geld kosten. Mit elf Monaten stand die erste Operation an. Nur anderthalb Monate später musste eine erneute, unerwartete, OP durchgeführt werden.

Der Staat Georgien erklärte sich anfangs bereit die Bezahlung der Behandlung zu übernehmen. Doch wenig später wurde die Zusage zurückgezogen und nur ein kleiner Betrag an das Krankenhaus überwiesen. Um den Rest bezahlen zu können, gaben Freunde, Verwandte und Bekannte der Familie alles, was sie geben konnten.

Jetzt braucht George wieder eine Operation, die seine Daumenfunktion partiell wiederherstellen soll. Der Staat unterstützt die Familie nicht mehr, auch Freunde und Verwandten haben schon ihr ganzes verfügbares Geld bei den ersten Operationen ausgegeben.

Mit Müh und Not konnten sie noch einen kleinen Teil zusammen bekommen, aber den Rest können sie nicht mehr aufbringen. „Ein Herz für Kinder“ hilft in dieser Situation sofort und greift der Familie unter die Arme, damit die funktionellen Fähigkeiten von Georges Hand weiter verbessert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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