Schwerer Herzfehler bedroht Glebs Leben

Das Familienglück von Xenia (26) und Anatoly wurde mit der Geburt von Gleb (1) gekrönt. Zu keiner Zeit hätten die jungen Eltern daran gedacht, dass ihr Sohn schwer krank zur Welt kommen würde, denn alle Untersuchungen waren unauffällig.

Doch im Kreissaal lief das Baby plötzlich blau an und musste sofort auf die Intensivstation verlegt werden. Hier stellten die Ärzte fest, dass Gleb an der Ebstein-Anomalie leidet – einem besonders schweren Herzfehler, der in Russland nicht behandelt werden kann. Sie teilten den Eltern mit, das ihr Baby nicht lange leben würde.

Mit Medikamenten, die sein Herz stabilisieren sollen, wurde Gleb mit seiner Mutter aus der Klinik entlassen. Inzwischen sind 14 Monate vergangen und Gleb entwickelt sich trotz seiner schweren Erkrankung gut. Er ist fröhlich, aktiv und neugierig. Xenia: „Natürlich macht sich die Ebstein-Anomalie bemerkbar. Gleb ermüdet schnell und leidet oft an Atemnot. Mein Herz blutet, wenn ich sehe, dass unser Junge nicht mit anderen Kindern im Hof spielen oder nach Herzenslust laufen kann.“

Schlimmer noch ist, dass sich sein sein Zustand ohne Operation in nächster Zeit merklich verschlechtern wird, er könnte in akute Lebensgefahr geraten. Deshalb nahmen die Eltern Kontakt mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin auf, wo die besten Spezialisten Europas arbeiten und über viel Erfahrung – besonders in der Behandlung von komplizierten Herzfehlern –verfügen.

In Berlin sind die Herzchirurgen bereit, Gleb zu operieren und sein Herz wieder gesund machen. Dafür ist jedoch viel Geld nötig, über das die Eltern nicht verfügen. Xenia: „Es gibt keine Worte, um all unseren Schmerz und die Traurigkeit darüber, dass wir unserem Sohn nicht helfen können, zum Ausdruck zu bringen.“

Die Eltern haben nichts, was sie verkaufen könnten und bekommen auch von den Banken keinen Kredit, mit dem die OP-Kosten gedeckt werden könnten. Immer mehr Zeit vergeht bei der Suche nach dem Geld für die OP – wertvolle Zeit, die Gleb verloren geht, um sein Leben zu retten. Xenia: Wir haben große Angst, dass wir wertvolle Zeit verlieren, um Gleb zu retten. Unser Sohn er ist unsere Freude, unser Glück und Sinn im Leben.“

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich sofort bereit, den Eltern zu helfen. Die BILD-Hilfsorganisation übernimmt einen Teil der Behandlungskosten, damit Gleb so schnell wie möglich in Berlin operiert werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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