Endlich kann Gleb mit seinen Geschwistern spielen

So gerne wollte der kleine Gleb (1) mit seinen Geschwistern spielen, doch meistens konnte er nur auf dem Sofa sitzen und seine Bücher anschauen. Bei jeder noch so kleinen Belastung bekam der russische Junge sofort Atemnot, denn er wurde mit einem schweren Herzfehler geboren.

Für Mutter Oksana (40) war der Moment, als die Ärzte ihr mitteilten, dass ihr drittes Kind schwer krank ist, der bitterste ihres Lebens. So sehr hatten sie und ihr Mann sich auf ihren Sohn gefreut. Fast sechs Jahre lang hatten sie versucht, noch ein Kind zu bekommen. Als Oksana endlich erfuhr, dass sie wieder schwanger ist, hüpfte ihr Herz höher und bei jeder Untersuchung teilten ihr die Ärzte mit, dass mit dem ungeborenen Kind alles in Ordnung sei.

Doch dann wenige Tage nachdem Gleb auf der Welt war, stellte die Ärzte plötzlich merkwürdige Herzgeräusche fest. Mehrere Untersuchungen an Kliniken in Odessa, Witebsk und Minsk folgten bis die Ärzte endlich den Fehler lokalisieren konnten. Und damit wartete die nächste bittere Nachricht auf die Familie.

In Russland gab es keine Möglichkeiten, den komplizierten Herzfehler zu operieren, weil es den Ärzte an Erfahrung und entsprechender Ausrüstung fehlt. Sie empfahlen der verzweifelten Familie Hilfe am Deutschen Herzzentrum in München zu suchen.

Hier konnte Gleb sofort operiert werden – auch dank der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“. Gleb hat jetzt ein gesundes Herz und kann endlich mit seinen Geschwistern spielen.

„Ein Herz für Kinder“

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