Grischas rechter Arm ist gelähmt

Schon gleich nach der Geburt sah Oxana (36), das mit dem rechten Arm ihres Sohnes Grigory (heute 8) etwas nicht stimmt. Offenbar ist es während der Schwangerschaft zu einer Blockade im zentralen Nervensystem gekommen, wodurch das Baby eine Armplexuslähmung erlitt.

In der Folge konnte der Junge seinen Arm überhaupt nicht bewegen. Das erste Jahr über war er fast ausschließlich im Krankenhaus. Mit acht verschiedenen Kuren, in die die Eltern große Hoffnungen setzten, versuchten die Ärzte, die Funktionalität des Arms wiederherzustellen – leider ohne jeglichen Erfolg.

Die einzige Chance, die die russischen Ärzte sahen, war eine Operation. Insgesamt vier Mal wurde Grischa – so wird er liebevoll von seinen Eltern genannt – operiert. Inzwischen kann er seinen Arm hochheben und im Ellenbogen bewegen. Allerdings sind seine Finger und die Hand immer noch starr.

Grischas Traum ist es ganz gesund zu werden. Trotz aller Strapazen ist er ein lustiger und ausgelassener Junge, der gerne tanzt und Fahrrad fährt. Wenn er groß ist, will er gerne den Führerschein machen, doch mit seiner steifen Hand wird es für ihn nie möglich sein, selbst Auto zu fahren.

Da in Russland alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, setzt die Familie nun große Hoffnungen in eine Behandlung in Deutschland, die am Franziskushospital in Aachen durchgeführt werden kann.

Mittels einer Operation sehen Ärzte hier gute Chancen, dass die Funktionalität der Hand in weiten Teilen hergestellt werden kann. Da die Familie nicht für die OP-Kosten aufkommen kann, bezahlt „Ein Herz für Kinder“ den Eingriff. So ist die Chance groß, dass Grischa eines Tages selber Auto fahren kann.

„Ein Herz für Kinder“

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